Historie der Deutschen Wertpapiertreuhand

Im Jahr 2005 erhielt die Deutsche Wertpapiertreuhand die Erlaubnis als Finanzdienstleistungsinstitut tätig zu sein und nahm ihre Geschäfte auf. Seit dem Jahr 2005 hat sich die Gesellschaft stark und gesund weiterentwickelt. Heute ist die Deutsche Wertpapiertreuhand einer der führenden unabhängigen Vermögensverwalter in Deutschland.

Chronologie

  • Gründung
  • Anlageberatung direkt per Telefon und Internet
  • Vermögensverwaltung direkt per Telefon und Internet
  • Boutique-Haftungsdach für Private Banker und Fondsmanager
  • FondsdiscountBroker für beratungsfreies Fondsbrokerage
  • Sozietät für Private Banker, Vermögensverwalter und Family Officer
  • Beratertreuhand für externe Investmentberater
  • Direkttreuhand für direkte Vermögensverwaltung per Telefon und Internet
  • Family Office für ganzheitliche Betreuung vermögender Familien
  • Honorarberatertreuhand für externe Finanzplaner, Honorarberater und Steuerberater
  • The Deep Wealth Institute für künstliche Intelligenz in der Vermögensverwaltung

Geschichte

Die Deutsche Wertpapiertreuhand wurde von einem Bankvorstand gegründet. Das Ziel bei Gründung war die treuhänderische Vertretung der finanziellen Interessen der Mandanten, frei von Provisionen und Konzernzwängen. Diese Existenzberechtigung hat sich bis heute nicht geändert. Eine objektive Beratung und Betreuung, frei von Interessenkonflikten, ist aktueller und gefragter denn je.

Bevor das damalige Start-Up-Unternehmen die Türen für Mandanten öffnete, wurde in Informationstechnologie und -systeme investiert. In Zusammenarbeit mit einem Softwarehaus wurde die erste Version des hauseigenen Beratungssystem entwickelt. Als die Türen anschließend für Mandanten geöffnet wurden, hatte das Unternehmen den denkbar kleinsten Umfang. Das Kollegium bestand aus drei Personen. Der Geschäftsführer war gleichzeitig der einzige Berater und zwei Kolleginnen kümmerten sich um den operativen Betrieb.

Die Anfänge

Zum Start hatte die Deutsche Wertpapiertreuhand buchstäblich keine Mandanten und kein betreutes Volumen. Trotzdem fiel das kleine Unternehmen einigen Teilnehmern in der Branche auf. So meldeten sich die Rechtsabteilungen mehrerer Großbanken und ließen in den Gesprächen durchklingen, dass sie es gar nicht guthießen würden, dass ein Finanzinstitut die Provisionen an die Mandanten weiterreicht. Eine Bank sprach sogar davon, dass die Deutsche Wertpapiertreuhand mit ihrer Philosophie den Markt kaputtmachen würde. Da der Geschäftsführer als ehemaliger Vorstand einer Direktbank es gewohnt war, von den Großbanken keinen Lob zu erhalten, und die Aufsicht zukunftsorientierte Geschäftsmodelle ausdrücklich begrüßte, ließ sich das Start-Up-Unternehmen nicht von seinem Kurs abbringen.

Der allererste Mandant des Hauses war ein Student, der die treuhänderische Geschäftsphilosophie gut fand und einen Sparplan über 25 Euro im Monat wünschte, was er natürlich auch bekam. Im Laufe des ersten Geschäftsjahres meldeten sich Mandanten, die in der Regel als klassische vermögende Privatanleger oder aktive Unternehmer bezeichnet werden konnten.

Langsam aber sicher fanden mehr Mandanten den Weg zur Deutschen Wertpapiertreuhand. Darunter waren auch einige Mandanten, die die Anlageentscheidungen nicht mehr selber auf Basis einer Beratung treffen wollten. Stattdessen wollten sie die aktive Verwaltung ihrer Anlagen an einen professionellen Vermögensverwalter delegieren. Infolgedessen wurde das Angebot der Hauses um die Vermögensverwaltung (juristischer Begriff: Finanzportfolioverwaltung) erweitert. Auch die Organisation wuchs mit der Mandantenzahl und das Team der Deutschen Wertpapiertreuhand wurde um erfahrene Banker erweitert.

Das Unternehmen wächst

Im zweiten Geschäftsjahr nahmen erstmals Bankberater Kontakt auf. Auch sie fanden die Geschäftsphilosophie, dem Mandanten eine Lösung unabhängig von Provisionen zu bieten, sinnvoll. In der Bank mussten sie Hausprodukte verkaufen und Vertriebsziele erfüllen, unabhängig vom Kundenbedarf. Da sie kein Interesse an dieser Vertriebspraxis der Banken mehr hatten, suchten sie eine nachhaltige Lösung, um langfristig im Interesse ihrer Mandanten beraten und betreuen zu können.

Als kleines Start-Up-Unternehmen hatte die Deutsche Wertpapiertreuhand keine Positionen offen und konnte keine Lösung bieten. Allerdings ließen die Nachfragen seitens der Banker nicht nach. Folglich wurde überlegt, wie die Deutsche Wertpapiertreuhand Bankern, die ohne Provisionen und Produktvorgaben arbeiten wollten, eine Partnerschaft bieten könnte.

Die Lösung wurde in dem Boutique-Haftungsdach für Private Banker gefunden.

Im Rahmen des Boutique-Haftungsdachs können hochqualifizierte Private Banker ihren Mandanten eine Anlageberatung und -Vermittlung zu allen Wertpapieren aus dem gesamten Finanzmarkt bieten. Auch können sie ihren Mandanten standardisierte Vermögensverwaltungen, die von spezialisierten Portfoliomanagern verwaltet werden, vermitteln. Das Boutique-Haftungsdach fand ein Interesse unter Private Bankern und nach der Markteinführung dieses Partnerschaftsmodells wuchs das Boutique-Haftungsdach der Deutschen Wertpapiertreuhand sehr schnell.

Neben Private Bankern nahmen auch Fondsmanager den Kontakt zur Deutschen Wertpapiertreuhand auf. Sie suchten eine regulatorische Lösung um Fondsgesellschaften zu ihren Private Label Fonds (Fonds, die von einem externen Fondsmanager initiiert und beraten werden) beraten zu können. Die Deutsche Wertpapiertreuhand erweiterte ihr Boutique-Haftungsdach um das sogenannte Fonds Advisory und nahm die ersten Fondsmanager als Haftungsdachpartner auf.

Der Mandant entscheidet

Zudem wurde ein weiterer Kundenbedarf zunehmend sichtbar: Neben Mandanten, die Anlageberatung oder Vermögensverwaltung wünschten, meldeten sich auch Interessenten, die ihre Anlageentscheidungen ohne jegliche Beratung selber trafen. Sie wollten gerne die Bestandsprovisionen, die bei Fonds gezahlt werden, selbst vereinnahmen – anstatt sie ihrer Bank zu schenken.

Die Deutsche Wertpapiertreuhand hatte seit Gründung für diese Mandantengruppe das Kickback-Depot im Angebot. Hierbei zahlt der Mandant eine Betreuungsgebühr und erhält 100 % der Bestandsprovisionen.

Interessanterweise fand eine spätere Variante dieses Verfahrens größeres Interesse. Bei dieser Variante zahlt der Mandant keine Betreuungsgebühr. Im Gegenzug erhält er keine 100 %, sondern je nach Depotvolumen 50 % oder 75 % der Bestandsprovisionen. Der Mandant handelt selbst online, ihm werden die Bestandsprovisionen gutgeschrieben. So entsteht auch in diesem Modell kein Interessenkonflikt, da die Deutsche Wertpapiertreuhand den Mandanten nicht berät. Dieses Modell wurde in der Form von FondsdiscountBroker institutionalisiert. FondsdiscountBroker ist einer der günstigsten Fondsbroker Deutschlands.

Entstehung der Sozietät

Bereits in den ersten Jahren ihrer Existenz zeichnete sich ab, dass die Vermögensverwaltung die zentrale Dienstleistung der Deutschen Wertpapiertreuhand ist. Die meisten Mandanten möchten die Verwaltung ihrer Wertpapieranlagen an einen professionellen Vermögensverwalter, der die Wertpapiere nach ihren Vorstellungen verwaltet, delegieren.

Aus diesem Grund hat die Gesellschaft sich vor vielen Jahren bereits die Frage gestellt, welches Geschäftsmodell optimal geeignet ist, um die Vermögensverwaltung mit einem treuhänderischen Handeln und einer direkten Beziehung zwischen Mandanten und Berater zu verbinden. Aus diesen Überlegungen ist die Vermögensverwaltersozietät der Deutschen Wertpapiertreuhand erwachsen.

Die Sozietät bietet hochqualifizierten Private Bankern und Vermögensverwaltern die Möglichkeit, eine Vermögensverwaltung nach dem Prinzip der treuhänderischen Interessenvertretung aufzubauen. Dieses unternehmerisch geprägte Partnerschaftsmodell fand von Anfang an großes Interesse seitens der Private Banker und Vermögensverwalter, die eine maximale Individualität in ihrer Geschäftsstrategie und Anlagestrategie suchen.

Das Sozietätsmodell ist gefragt

Als die Vermögensverwaltersozietät eingeführt wurde, wechselten die meisten Private Banker aus dem Boutique-Haftungsdach in die Sozietät. Gleichzeitig nahm die Sozietät viele erfahrene Private Banker auf, die typischerweise sowohl von deutschen und schweizer Großbanken als auch von Privatbanken in die Sozietät wechselten.

Mittlerweile hat sich die Sozietät der Deutschen Wertpapiertreuhand im Markt als eine der führenden Partnerschaftsmodelle für unternehmerisch und zukunftsorientiert denkende Private Banker und Vermögensverwalter etabliert. Neben Private Bankern suchen auch immer mehr Vermögensverwalter eine Partnerschaft mit der Deutschen Wertpapiertreuhand.

Hintergrund ist die Tatsache, dass der Betrieb eines Finanzinstituts aufgrund der inzwischen hohen Regulierung sehr aufwendig geworden ist. Für kleinere Vermögensverwaltungsinstitute macht es betriebswirtschaftlich immer weniger Sinn, die hohen Aufwände alleine zu tragen. Im Sozietätsmodell werden die Aufwände defacto geteilt, sodass ein nachhaltiges Wirtschaften möglich ist.

Neue Geschäftsfelder

Die Qualität und Effizienz der Vermögensverwaltung erregte im Laufe der Zeit auch das Interesse von freien externen Investmentberatern. Diese vermitteln aus dem Gesamtspektrum der Vermögensverwaltungsstrategien eine passende Vermögensverwaltung an ihre Kunden. Als dieses Geschäft größer wurde, hat die Deutsche Wertpapiertreuhand dies in dem Geschäftsbereich Beratertreuhand institutionalisiert.

Später meldeten sich vermehrt externe Honorarberater, Finanzplaner und vermögensberatende Steuerberater, die ihren Mandanten eine passende Vermögensverwaltung empfehlen wollten. Für diese Art der Zusammenarbeit entwickelte die Deutsche Wertpapiertreuhand ein auf die Spezifika der freien Honorarberater zugeschnittenes Konditionsmodell, aus dem der Geschäftsbereich Honorarberatertreuhand hervorging.

In der Zwischenzeit nahm auch das mittlerweile in den Hintergrund getretene Direktgeschäft wieder Fahrt auf. Dieses wurde in der Direkttreuhand organisiert.

Einerseits finden sich hier Mandanten, die keine Beratung vor Ort suchen und ihre Vermögensverwaltung ohne Beratung selbst organisieren möchten. Falls sie später doch Beratung brauchen, stellt die Direkttreuhand gerne einen Kontakt zu einem Senior Partner in der Deutschen Wertpapiertreuhand her.

Andererseits bietet die Direkttreuhand Senior Partnern eine effiziente Lösung, wenn sich Interessenten melden, für die ein Senior Partner keine passende Lösung bieten kann. Die Direkttreuhand arbeitet in der Vermögensverwaltung wie eine Direktbank, per Telefon und Internet.

Erweiterter Kundenstamm

Mit dem Wachstum der Mandantenzahl und der Anzahl der Senior Partner wurden im Laufe der Jahre auch immer mehr besonders vermögende Personen Mandant in der Deutschen Wertpapiertreuhand. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um Unternehmer, vermögende Familien sowie professionelle Sportler und Künstler.

Oft haben diese Personen komplexe Vermögensstrukturen und müssen Entscheidungen treffen, die bedeutende Auswirkungen auf die Entwicklung ihres Vermögens haben können. Dabei spielen nicht nur finanzielle, sondern auch persönliche und familiäre Überlegungen eine wichtige Rolle. Solche Entscheidungen bedürfen einer ganzheitlichen Betrachtung. Ein typisches Beispiel ist ein möglicher Unternehmensverkauf.

Um den Bedürfnissen dieser Mandanten gerecht zu werden, hat die Deutsche Wertpapiertreuhand mit der Zeit ihr Family Office, das spezialisierte Dienstleistungen bietet und den Mandanten in allen wichtigen Fragen begleitet, aufgebaut und institutionalisiert.

Investitionen in die Zukunft

Mittlerweile gehört die Deutsche Wertpapiertreuhand zu den führenden unabhängigen Vermögensverwaltung in Deutschland. Sie zeigt jedes Jahr ein gesundes Wachstum und hat vor einigen Jahren den Break-Even nachhaltig überschritten. Es ist aber nicht die Strategie der Deutschen Wertpapiertreuhand, ihren kurzfristigen Gewinn zu maximieren.

Wichtiger als die kurzfristige Gewinnmaximierung ist – neben der Optimierung des bestehenden Geschäftes – in die künftige Unternehmensentwicklung zu investieren. Hierzu plant die Deutsche Wertpapiertreuhand eine Reihe von Initiativen.

Eine dieser Initiativen mündete in der Gründung des Zentrums für künstliche Intelligenz in der Vermögensverwaltung, The Deep Wealth Institute. Im Deep Wealth Institute arbeiten Wissenschaftler der Deutschen Wertpapiertreuhand in Kooperation mit Universitäten an der Optimierung der Portfoliostrategie sowie der Mandantenbetreuung. Dies geschieht auf Basis von mathematischen Verfahren aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz.


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