Marktbericht August 2019: Invers, what else?

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im August 2019.

Aktienmärkte

Im August konnte keiner der großen Aktienmärkte Gewinne verbuchen. Nach einem Rückgang in der ersten Monatswoche traten bei allen Indizes nur geringe Kursveränderungen auf. Zum Monatsende schlossen der Shanghai Composite, Euro STOXX 600 und der S&P 500 mit einem Verlust von über 1,5 % auf fast gleichem Niveau. Das Minus beim Nikkei 225 fiel mit beinahe 4 % am höchsten aus.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Analog zum letzten Monat konnte der Euro nur gegenüber einer Währung Zugewinne verzeichnen: Bereits am Monatsstart legte die europäische Gemeinschaftswährung zum Yuan circa 3 % zu. Diesen Gewinn konnte der Euro bis zum Monatsende verteidigen. Alle anderen Währungen zeigten sich stärker als der Euro. Während der US-Dollar, das Britische Pfund und der Schweizer Franken nahezu 1 % gewannen, verbuchte der Japanische Yen einen Gewinn von knapp 3 % gegenüber dem Euro.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Im August entwickelten sich die Preise von Gold und Öl in verschiedene Richtungen. Während der Goldpreis bis zum Monatsende über 7,5 % stieg, fiel der Ölpreis der Marke Brent zwischenzeitlich um mehr als 13 %. Das Minus verringerte sich bis zum Ende des Augusts auf nahezu 7 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

In diesem Monat wiesen wieder alle Umlaufrenditen in dieselbe Richtung. Die Verluste der asiatischen Zinssätze fielen im August mit ungefähr 0,1 % am geringsten aus. Das Minus der Zinssätze in Europa, einschließlich Großbritannien, war höher, wurde jedoch von den US-amerikanischen Umlaufrenditen, die über 0,4 % verloren, übertroffen.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Im dritten Monat in Folge behielten mehrere Zinsstrukturkurven ihre inverse Form bei. Die inverse Ausprägung verringerte sich jedoch in Großbritannien, in der Schweiz und in den USA. Die Kurve deutscher Zinssätze blieb nahezu unverändert. Weiterhin stiegen die Zinssätze kurzlaufender europäischer Anleihen mit geringerer Bonität.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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