McKinsey: Studie zu Fondsanbietern in Deutschland

Eine neue Studie der Unternehmensberatung McKinsey & Company, welche im Juli 2019 veröffentlicht wurde, beschäftigte sich mit der Arbeit von Fondsanbietern in Deutschland. Dabei zeigte sich, dass das verwaltete Vermögen der bundesdeutschen Fondsgesellschaften im Jahr 2018 erstmals im Vergleich zum Vorjahr geschrumpft ist.

Die Assets under Management deutscher Fondsgesellschaften verringerten sich laut McKinsey von 3.130 Milliarden Euro auf 3.079 Milliarden Euro. Dies sei der erste Wachstumseinbruch nach langer Zeit. Betroffen sei dabei unterm Strich vor allem das Kapital von privaten Anlegern.

Das Volumen schrumpft

Insgesamt trugen institutionelle Mandanten 2,0 Milliarden Euro zum Gesamtvolumen des verwalteten Vermögens bei. Hinzu kamen weitere 1,1 Milliarden von Privatmandanten. Während das Assets under Management bei institutionellen Anlegern gleich blieb, war es bei Privatanlegern um 4 Prozent rückläufig.

Zudem wurde deutlich, dass sich auch die Erträge der Fondsgesellschaften verringert haben: 2018 wurden rund 2,8 Milliarden Euro in der Branche umgesetzt, während es 2017 noch 3,3 Milliarden gewesen sind. Dies könnte für die Anbieter kritisch werden: Obwohl sie in den letzten zehn Jahren sehr kosteneffizient arbeiten konnten, sank die Gewinnmarge dennoch.

Unterschiedliche Vorlieben

Private Anleger waren dabei vor allem an Mischfonds interessiert. 20,3 Milliarden Euro flossen in diese Anlagekategorie. Demgegenüber hielten sie sich von Aktienfonds fern: Der Zufluss betrug hier lediglich 0,7 Milliarden Euro. McKinsey erklärt dies mit den Börsenturbulenzen der letzten Jahre.

Geschäftliche Investoren konzentrierten sich vor allem auf aktiv gemanagte Rentenfonds und investierten hier 25,2 Milliarden Euro. Alternative Investments erhielten weitere 18,4 Milliarden Euro. Zu dieser Anlageklasse zählen etwa Unternehmensbeteiligungen oder Immobilien. Global betrachtet wurden seit 2013 ganze 11,2 Billionen Euro im Asset Management angelegt. Westeuropa steuerte hierzu 3,0 Billionen Euro bei, China 4,7 Billionen Euro.

Weitere Informationen zur Fondsanbieter-Studie 2019 finden Sie hier.

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