Marktbericht Juni 2019: Inverse and proud of it

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Juni 2019.

Aktienmärkte

Im Juni stiegen die großen Aktienmärkte. Am schwächsten schloss der chinesische Aktienmarkt. Nachdem der Shanghai Composite mit einem Minus in den Monat startete, fuhr er knapp 3 % Gewinn ein. Auf ähnlichem Niveau schloss der Nikkei 225. Die europäischen und US-amerikanischen Märkte zeigten sich stärker. Am höchsten fiel das Plus beim S&P 500 mit beinahe 7 % aus. Etwas niedriger beendete der deutsche Leitindex den Monat mit einem Gewinn von fast 6 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Der Euro konnte gegenüber fast allen Währungen zulegen. Am größten fiel der Gewinn zum US-Dollar mit knapp 2 % aus. Die Gewinne zum Yuan, Japanischen Yen und Britischen Pfund lagen annähernd bei 1,5 %. Gegenüber dem Schweizer Franken verlor der Euro über 0,5 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Am Anfang des Monats setzte der Ölpreis die Verlustserie aus dem Vormonat fort. In der zweiten Monatshälfte konnte der Ölpreis in die Gewinnzone drehen und schloss den Juni mit über 3 % Gewinn. Der Goldpreis blieb von Monatsbeginn an im Plus und beendete den Monat mit einem Zuwachs von knapp 8 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Wie im Vormonat sanken alle Umlaufrenditen. Bei den amerikanischen Zinssätzen war das Minus mit 0,17 % am größten. Weniger stark verloren die deutschen Umlaufrenditen mit einem Minus von 0,1 %. Alle weiteren Umlaufrenditen unterlagen geringeren Schwankungen und schlossen den Monat bei circa 0,05 % Verlust.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Die Zinsen für Anleihen im Nicht-Investmentgradebereich in Europa und in den USA sanken im Juni teilweise um mehr als 0,5 Punkte. Auch die US-amerikanischen Threasuries fielen, aber in geringerem Maß als die Nicht-Investmentgrade-Anleihen. Kurzfristige, chinesische Zinsen verbilligten sich ebenfalls geringfügig. Die Zinsen für Staatsanleihen mit sehr guter Bonität bildeten eine inverse Struktur aus, die ihre stärksten Ausprägungen bei mittelfristigen Laufzeiten aufwiesen.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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