Marktbericht Mai 2019: Leichtes Öl wird noch leichter

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Mai 2019.

Aktienmärkte

Nach einem solidem Wachstum im April verloren die Aktienmärkte im Mai. Der japanische Aktienmarkt startete nach der Kaiserkrönung verspätet in den Monat, konnte sich einer Abwärtsbewegung jedoch nicht entziehen. Die Verluste des Shanghai Composite fielen bis kurz vor Monatsende am größten aus. Nach einer kleinen Aufwärtsphase beendete der chinesische Aktienmarkt den Monat mit einem Abschlag von nahezu 6 %. Mit beinahe 7 % Verlust schloss der DAXK den Monat am schwächsten. Der STOXX Europe 600 verlor am wenigsten mit knapp über 5,5 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Der Euro zeigte im Vergleich zu den großen Währungen ein uneinheitliches Bild. Während die Veränderungen zum US-Dollar und zum Schweizer Franken in diesem Monat sehr gering blieben, gewann der Euro gegenüber dem japanischen Yen über 3 %. Das Britische Pfund und der Yuan konnten zum Euro zulegen. Das Britische Pfund legte über 3 % zu. Die Gewinne des Yuan fielen mit über 2 % etwas geringer aus.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Der Goldpreis setzte die geringen Bewegungen aus dem Vormonat fort. Nach einer kurzen Aufwärtsbewegung am Monatsende schloss der Goldpreis fast 2 % höher. Der Ölpreis geriet indes unter Druck. Bis zum Monatsende sank der Ölpreis um mehr als 11 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Die Umlaufrenditen fielen im Mai allesamt. Beinahe unverändert schlossen die Umlaufrenditen in Japan und China. Größere Bewegungen traten in Europa und den USA auf. Die US-amerikanischen Zinssätze fielen im Mai mit über 0,3 % am stärksten. Die Verluste der Umlaufrenditen in Europa beliefen sich auf beinahe 0,15 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Die Zinsstrukturkurven der meisten Länder sanken im Mai geringfügig. Nur die Zinssätze für europäische High-Yield-Anleihen legten etwas zu. Wie schon bei den amerikanischen Anleihen mit hoher Bonität bildete sich bei britischen Bonds und Bundesanleihen mit Laufzeiten um 3 Jahre eine Absenkung.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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