Marktbericht Februar 2019: China mit viel Bewegung

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Februar 2019.

Aktienmärkte

Im Februar setzte sich die positive Aktienentwicklung seit Jahresanfang fort. So konnten alle großen Aktienindizes ohne größere zwischenzeitliche Verwerfungen recht konstant zulegen. Der Shanghai Composite stand am Ende des Monats mit einem Plus von mehr als 13 % einsam an der Spitze. Alle anderen Indizes schlossen mit einem Plus von ca. 3 % bis 4 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Währungen

Die Entwicklung des Euros viel erneut sehr unterschiedlich aus. Während er gut 1,5 % gegenüber dem japanischen Yen gewinnen konnte, verlor er gegenüber allen anderen Währungen. Den geringsten Verlust verzeichnete er zum Schweizer Franken mit einem Abschlag von weniger als 0,5 %. Das Britische Pfund gewann fast 2 % gegenüber dem Euro und entwickelte sich in diesem Monat somit am stärksten.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Gold und Öl

Der Gold- und der Ölpreis entwickelten sich im Februar eher moderat. Während das Öl um gut 6,5 % teurer wurde – was im Vergleich zum Vormonat nur eine geringe Veränderung darstellt – bewegte sich der Goldpreis kaum vom Fleck.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Zinsen

Die Deutsche, die Japanische und die Schweizer Umlaufrendite zeigte über den ganzen Monat hinweg kaum Veränderungen. Die Umlaufrenditen in den USA stiegen leicht mit 0,07 % und in Großbritannien und China legten sie sogar gut 0,1 % zu. Auffällig war besonders der Verlauf der Chinesischen Umlaufrendite. Unter starken Schwankungen erreichte sie zwischenzeitlich ein Plus von fast 0,25 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Im Februar lag die amerikanische High Yield Kurve allgemein höher als im Januar, während die europäische High Yield Kurve dieses Verhalten nicht zeigte. Die chinesischen Bonds mit einer Laufzeit von 6 Monaten fielen, während längere Laufzeiten auf derselben Kurve stiegen, sodass die chinesische Kurve merklich steiler wurde. Geringere Renditen bei bestimmten Kurzläufern in der britischen Zinsstrukturkurve erzeugten in dieser einen sichtbaren Knick.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Weiterlesen:


Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr stehen wir Ihnen persönlich und diskret zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail, unter Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.