Marktbericht Oktober 2018: Das Klima wird rauer

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Oktober 2018.

Aktienmärkte

Im Oktober verloren alle großen Aktienindizes beinahe konstant über den kompletten Monat hinweg. Das Minus bei den asiatischen Märkten fiel am höchsten aus, in China betrug der zwischenzeitliche Verlust sogar 12 %. Insgesamt verlor der Nikkei 225 den meisten Boden mit knapp 10 %, gefolgt vom Shanghai Composite mit knapp 8 %. DAX, S&P und STOXX 600 Europe schnitten nur leicht besser ab mit einem Minus zwischen 5,5 % und 7 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Der Euro beendete den Monat beinahe unverändert gegenüber dem Schweizer Franken. Bezüglich aller anderen Währungen musste er jedoch Verluste hinnehmen. Die Währungspaare wirkten in Ihrer Entwicklung über den Monat hinweg weitestgehend unkorreliert. Der Japanische Yen verbuchte den größten Gewinn mit gut 4 %. Das Britische Pfund schloss den Monat beinahe unverändert mit einem Plus von weniger als 0,5 % ab.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Der Ölpreis entwickelte sich sehr ähnlich zu den Aktienmärkten. Sowohl der Verlauf als auch die Höhe des Verlustes mit gut 8 % erinnerten dabei an die breiten Aktienmärkte. Der Goldpreis machte Ende des ersten Monatsdrittels einen Sprung um ca. 2 %. Weder davor noch danach gab es größere Veränderungen, sodass es bei diesem Plus von 2 % blieb.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Die Auffälligkeiten im Zinsbereich fielen direkt ins Auge. Zwar war der Anstieg von über 0,12 % in den USA im Vergleich zu den Vormonaten als erhöht zu betrachten, ging aber im Oktober in Anbetracht der chinesischen Umlaufrendite unter. Diese zeigte sich zwischenzeitlich um 0,6 % tiefer und war auch am Ende des Monats noch 0,2 % geringer als im Vormonat.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Wie bereits bei den Umlaufrenditen zu sehen war, verlief die chinesische Zinsstrukturkurve auf einem niedrigeren Niveau, insbesondere bei den kurzen Laufzeiten. Die kurzen Laufzeiten der High Yield Kurven in Europa und den USA stiegen, während die Deutsche Umlaufrendite in der Laufzeit von 3 Monaten um ca 0,5 % einknickte.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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