Marktbericht August 2018: Zinsknick in China

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im August 2018.

Aktienmärkte

Im August zeigten die Aktienmärkte kein einheitliches Bild. Der S&P 500 schloss den Monat mit einem Gewinn von über 3 % am höchsten. Auch der japanische Aktienmarkt konnte den August mit einem Plus verlassen. Dagegen verloren die Märkte in Deutschland, Europa und China. Der Verlust des Shanghai Composite fiel mit fast 5 % am stärksten aus.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Der Euro konnte im August nur gegenüber dem Britischen Pfund zulegen. Der Zuwachs fiel mit 0,5 % moderat aus. Alle anderen Währungen zeigten sich stärker als die europäische Gemeinschaftswährung. Mit knapp 3 % verbuchte der Euro gegenüber dem US-Dollar den größten Verlust in diesem Monat.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Die Abwärtsbewegung von Gold setzte sich auch im August fort. Das Edelmetall verlor zum Ende des Monats nahezu 2 %. Auch Öl verlor bis zur Monatsmitte an Wert. Nach einem Tiefstand von mehr als minus 4 % drehte der Kurs der Marke Brent und verließ den August mit einem Plus von über 4 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Die Zinsen waren von einer intensiven Bewegung der chinesischen Umlaufrenditen geprägt. Während die Bewegungen der restlichen Zinsen über den gesamten August sehr gering ausfielen, stiegen die chinesischen Zinsen erst um mehr als 0,4 % und sackten anschließend um 0,8 % ab. Am Ende des Monats blieb ein Verlust von über 0,25 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Die Zinsstrukturkurven veränderten sich kaum. Die chinesischen und britischen Staatsanleihen fielen bei Laufzeiten bis 2 Jahre. Ebenfalls fielen die Zinssätze US-amerikanischer High-Yield Anleihen über alle Laufzeiten.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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