Anlegermonitor Juli & August 2018: Trubel im Hochsommer

Auch im Juli und August 2018 hat die Deutsche Wertpapiertreuhand erneut ihre Senior Partner nach den Einschätzungen und Empfindungen der Mandanten befragt.

Einschätzungen und Stimmungen

Welche Themen waren im Juli und August 2018 für die Mandanten besonders relevant? Und wie beurteilten sie das Umfeld zur Vermögensanlage?

Wie üblich konnten unsere Senior Partner die momentane Stimmung der Mandanten in Form einer Skala angeben. Die Werte von 1 bis 10 standen dabei aufsteigend für die Zuversicht in Bezug auf das aktuelle Umfeld zur Vermögensanlage.

Stimmungsbarometer

Die Stimmungslage unserer Mandanten war im Juli und August 2018 etwas weniger positiv als im Juni. Am häufigsten wurden die Werte 4 (40,9 Prozent) und 5 (22,7 Prozent) genannt, mehr als drei Fünftel der Mandanten waren damit neutral bis leicht pessimistisch gestimmt. Lediglich rund ein Drittel der Bewertungen lag zwischen den Werten 6 bis 8.

Im Mittel wurde von unseren Senior Partnern eine Einschätzung von 5,09 abgegeben: Unsere Mandanten waren im Juli bezüglich der Vermögensanlage also eher ernüchtert. Die Standardabweichung der erhobenen Werte liegt zudem bei 1,41.

Kapitalmärkte und Wirtschaft

Das mit Abstand wichtigste Thema für unser Mandanten war im Juli und August 2018 der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union. Wie in den vergangenen Monaten blieb das Thema sehr präsent, allerdings stellte sich laut Aussage unserer Senior Partner eine gewisse Gewöhnung an die neue Situation ein.

Dennoch sorgen sich die Mandanten um mögliche Folgen für die europäische Wirtschaft. Dabei blickten sie auch in die Zukunft und fragten sich: Wie werden sich Konjunktur und Finanzmärkte im Jahr 2019 schlagen?

Auch die Währungsentwicklung in verschiedenen Länder beschäftigte unsere Mandanten. So beobachteten sie etwa den Preisverfall des chinesischen Renminbi und dessen Auswirkungen auf den Zollkrieg mit den Vereinigten Staaten. Ein weiteres wichtiges Thema war die Entwicklungen des Dollar und des Euro – bei der europäischen Gemeinschaftswährung vor allem mit Blick auf Italien.

Schließlich spielte auch die Zinsentwicklung für unsere Mandanten eine wichtige Rolle. Nicht wenige hofften dabei offenbar auf einen Zinsanstieg, wenngleich die aktuelle Agenda der Europäischen Zentralbank (EZB) dies nach Meinung der meisten Beobachter nicht vermuten lässt.

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • Handelskonflikt zwischen den USA und der EU
  • Performance an den Kapitalmärkten & Konjunkturverlauf
  • Globale Währungsentwicklungen
  • EZB und Zinsen

Politische Entwicklungen

Die Ereignisse an den Finanzmärkten und in der Wirtschaft zeigten sich dabei stets verknüpft mit politischen Ereignissen. Eben hier sahen sich unsere Mandanten mit einigen Ungewissheiten konfrontiert: Die unüberschaubare geopolitische Lage bereitete ihnen Sorge. Dazu zählten etwa die möglichen Verbindungen des US-Präsidenten Donald Trump zu Russland im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschaftswahlen 2016.

Gleichzeitig attestierten unsere Mandanten der Bundespolitik eine gewisse Unbeweglichkeit. Sie hatten das Gefühl, dass wichtige politische Themen nur zögerlich oder unzureichend angegangen werden.

Hinzu kamen weitere politische Entwicklungen außerhalb der EU. So etwa die Brexit-Verhandlungen, die weiterhin in der Schwebe verharren. Oder aber der Währungsverfall in der Türkei, welcher die Mandanten irritierte. Hier stellten sie sich vor allem die Frage, wie sich die Geschehnisse in der Türkei auf das deutsch-türkische Verhältnis, auf Europa und die Weltmärkte auswirken könnten.

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • Unüberschaubare geopolitische Lage
  • Trumps mögliche Verbindungen zu Russland
  • Deutsche Politik
  • Brexit-Verhandlungen
  • Währungsverfall in der Türkei

Unruhige Zeiten an den Finanzmärkten und in der Weltwirtschaft ließen im Juli und August 2018 auch unsere Mandanten sorgenvoll in die Zukunft blicken. Hinzu kamen politische Verwerfungen und Skandale, die in diesen beiden Monaten Schlagzeilen machten. Der Wunsch unserer Mandanten nach einer krisensicheren und nachhaltigen Geldanlage blieb dabei weiterhin bestehen.

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