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Deutsche Wertpapiertreuhand

Anlegermonitor Juni 2018: Alles beim Alten

Einschätzungen und Stimmungen

Einmal im Monat bittet die Deutsche Wertpapiertreuhand ihre Senior Partner, an einer internen Umfrage teilzunehmen: Ziel ist es, die Stimmung der Mandanten im momentanen Vermögensanlage-Umfeld zu ergründen. Wo sehen unsere Mandanten die größten Möglichkeiten und Risiken ihrer Vermögensentwicklung? Und welche Schlüsse lassen sich daraus ziehen?

Wie schon in den vergangenen Monaten hatten unsere Berater die Möglichkeit, die aktuelle Stimmung ihrer Mandanten auf einer Skala anzugeben. Die Werte reichten von 1 bis 10: Je höher der Wert, desto besser die momentane Mandantenstimmung in Bezug auf die Vermögensanlage.

Stimmungsbarometer

Auch in diesem Monat wurde am häufigsten der Wert 5 genannt. Dennoch hat sich die Stimmung unserer Mandanten insgesamt leicht verschlechtert: Mehr als 31 Prozent nannten die Werte 3 oder 4. Demgegenüber blickten lediglich rund 19 Prozent optimistischer auf das Umfeld zur Geldanlage.

Im Mittel wurde von unseren Senior Partnern eine Einschätzung von 4,88 gegeben: Das heißt, die Mandanten stehen dem aktuellen Umfeld für die Vermögensanlage im Durchschnitt verhalten pessimistisch gegenüber. Die Standardabweichung der erhobenen Werte liegt außerdem bei 1,14.

Politisches Geschehen

Das beherrschende Thema im Monat Juni war – wie auch schon in den vergangenen beiden Monaten – die Strafzoll-Politik der USA. US-Präsident Donald Trump gilt für unsere Mandanten weiterhin als unberechenbarer Akteur auf der weltpolitischen Bühne. Seine Strafzölle gegenüber China und der Europäischen Union verunsichern nach wie vor unsere Mandanten. So beschäftige sie ein mögliches Zusammenspiel zwischen dem Handelskonflikt und einem potentiellen wirtschaftlichem Abschwung.

Auch der medial ausgefochtene Asylstreit der Union erregte die Aufmerksamkeit unserer Mandanten. Vor allem das vieldiskutierte mögliche Ende der Großen Koalition war hier von Relevanz. Insgesamt bemerkten unsere Senior Partner ein schwindendes Vertrauen der Mandanten in die Politik der Bundesregierung.

Schlussendlich befassten sich unsere Mandanten mit dem momentanen Stand der Brexit-Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien. Es stellte sich die Frage, wie der Brexit im Jahr 2019 faktisch vollzogen wird. Die Begriffe weicher Brexit und harter Brexit standen hier im Raum.

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • Politik des US-Präsidenten
  • Handelskrieg und Strafzölle
  • Asylstreit der Union
  • Entwicklung des Brexit

Wirtschaft und Kapitalmärkte

Ein immer wieder präsentes Thema unter unseren Mandanten ist die Sorge um einen möglichen Crash. Die damit verbundene Unsicherheit beschäftigte unsere Mandanten auch im Juni und manifestierte sich in sehr konkreten Überlegungen: Wie wird sich die Weltwirtschaft in Zukunft entwickeln – vor allem angesichts globaler Herausforderungen? Und wie schlägt sich dies auf die deutsche Konjunktur nieder, speziell in der zweiten Jahreshälfte 2018?

Auch die Entwicklung der Zinsen in der Europäischen Union beschäftige unsere Mandanten. Wann ist ein Zinsanstieg vonseiten der Europäischen Zentralbank (EZB) zu erwarten? Und wie wird sich eine Zinserhöhung auf die Märkte auswirken?

Schließlich trieb die Zukunft des Euro unsere Mandanten um: Angesichts der Parlamentswahlen in Italien wurde in den Medien immer wieder ein mögliches Ende des Euro beschworen. Dies verunsicherte die Mandanten. Ebenso verunsichert zeigten sie sich vom erstarkenden Nationalismus in Europa und der Welt. Sie fragten sich: Welche Auswirkungen wird diese Entwicklung auf Gesellschaft, Wirtschaft und die Aktienmärkte haben?

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • Angst vor Kurseinbrüchen, wirtschaftliche Entwicklung
  • Zinsanstieg und EZB
  • Entwicklung des Euro, Regierungsbildung in Italien
  • Auswirkungen des aufkommenden Nationalismus

Im Vergleich zum Mai 2018 zeigten sich unsere Mandanten im Juni etwas pessimistischer. Weiterhin beschäftigten sie Themen wie der US-Handelsstreit, die Geschehnisse in Italien und die Zinsentwicklung in der EU. Hinzu kamen tagesaktuelle politisch-wirtschaftliche Ereignisse.

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