Marktbericht Juni 2018: Sommerpause in China

Aktienmärkte

Wie im Mai konnte kein Aktienindex seine Zwischenhochs bis zum Ende des Monats halten. Am schwächsten entwickelte sich der Shanghai Composite. Er beendete den Juni mit einem Minus von ca. 8 %. Die anderen Märkte zeigten nur geringe Veränderungen. Während der Nikkei 225 und der S&P 500 mit einem kleinen Plus von fast 0,5 % schlossen, konnten die Aktienmärkte in Europa keinen Gewinn verbuchen. Nach einem zwischenzeitlichen Anstieg von knapp 4 % beendete der DAXK den Monat mit einem Minus von über 3 %. Weniger stark fielen die Verluste beim Euro Stoxx 600 mit ungefähr 1 % aus.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Der Euro bewegte sich zum Schweizer Franken, britischen Pfund und US-Dollar kaum. Am Monatsende schlossen die drei Währungspaare fast unverändert. Gegenüber den asiatischen Währungen konnte der Euro im Juni zulegen. Am höchsten war der Zuwachs zum chinesischen Renminbi mit über 3 %. Etwas geringer fiel das Plus zum japanischen Yen mit ungefähr 1,5 % aus.

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Gold und Öl

Der Goldpreis behielt die Richtung aus den Vormonaten bei. Nach kleinen Bewegungen gab das Edelmetall in der zweiten Monatshälfte nach und schloss mit einem Minus von über 3,5 %. Der Ölpreis verlor zwischenzeitlich fast 6 %. Nach einer Aufwärtsbewegung in der letzten Juniwoche kompensierte er jedoch die Verluste und verließ den Monat mit einem Plus von über 2 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Die Schwankungen der Umlaufrenditen waren im Juni gering. Während es in Japan und der Schweiz zum Monatsende keine Veränderung gab, schlossen die Zinssätze in den USA und in Großbritannien mit einem geringen Plus. Dagegen fielen die Umlaufrenditen in Deutschland und China leicht. Das Minus in China fiel mit über 0,1&nsbp;% am größten aus.

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Im Juni verhielten sich die Zinsstrukturkurven unauffällig. Im Vergleich zum Vormonat stiegen die amerikanischen und chinesischen Kurzläufer mit bis zu sechsmonatiger Laufzeit leicht an. Die anderen Kurven veränderten sich kaum.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Autor: Axel Schrödter
Axel Schrödter ist Risiko- und Portfoliomanager der DWPT Deutsche Wertpapiertreuhand GmbH.
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