Marktbericht Mai 2018: Euro im Tiefflug

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Mai 2018.

Aktienmärkte

Im Mai durchlebten alle Aktienmärkte eine ähnliche Entwicklung. Zwei Drittel des Monats gab es Zuwächse, die großteils im letzten Drittel wieder verloren wurden. Ganz hinten stand der DAXK. Mit einem Verlust von knapp 2 % landete er ca. 1,5 % hinter dem STOXX 600 Europe. Der japanische Markt schloss nur leicht besser als der Deutsche, während der S&P 500 mit einem Gesamtergebnis von fast 2 % plus beinahe unbeschadet durch das letzte Drittel des Monats navigierte. Der Shanghai Composite legte ebenfalls knappe 0,5 % zu.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Es war ein schwacher Monat für den Euro. Mit Ausnahme des Britischen Pfundes, das den kompletten Zeitraum beinahe unverändert zum Euro stand, fiel er gegenüber allen anderen großen Währungen. Die Verluste liegen zwischen ca 2,5 % zum chinesischen Renminbi und in etwa 4 % im Vergleich zum Schweizer Franken und dem japanischen Yen.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Erneut musste der Goldpreis leichte Abschläge hinnehmen, während der Ölpreis stieg. Die Verluste fuhr das Edelmetall fast komplett am 14. Mai ein. Den restlichen Monat veränderte sich der Wert nur minimal. Im Vergleich schwankte der Ölpreis stark und schloss positiv mit ca. 3 % im Plus.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Alle Umlaufrenditen verringerten sich im Mai. Der kleinste Rückgang und die geringsten Schwankungen waren in Japan zu sehen. Die chinesische Umlaufrendite schloss auf dem gleichen Niveau, trat aber im Vergleich zu allen anderen Umlaufrenditen mit deutlich höherer Volatilität auf.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Die chinesische Zinsstrukturkurve zeigte sich am auffälligsten. Die noch im letzten Monat günstiger gewordenen Anleihen mit einer Laufzeit von bis zu 4 Jahren kehrten nun wieder auf das höhere Ausgangsniveau des vorletzten Monats zurück. Ebenfalls auffällig waren die europäischen HighYield Anleihen, die sich allgemein um etwa ein halbes Prozent verbilligen.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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