Marktbericht April 2018: Öl mit Druck nach oben

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im April 2018.

Aktienmärkte

Im April durchliefen alle Aktienmärkte bis auf den chinesischen eine ähnliche Entwicklung. Während die Kurse in China um zwischenzeitlich bis zu 3 % fielen, konnten alle anderen Märkte zulegen. Der S&P 500 notierte zwischenzeitlich 5 % höher und beendete den Monat mit einem Plus von 2,5 %. Der DAXK und der STOXX 600 Europe legten im April knapp 4,5 % zu und der NIKKEI 225 verbuchte mit über 5 % den stärksten Zuwachs.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Zu Beginn des Monats entwickelten sich alle Währungen mit Ausnahme des britischen Pfundes schwach gegenüber dem Euro. Über den gesamten Monat hinweg konnten der US-Dollar und der Chinesische Renminbi Gewinne von 1 % bis 2 % gegenüber dem Euro erzielen, während der Japanische Yen und der Schweizer Franken ohne größere Schwankungen rund 1,5 % abgaben. Das britische Pfund durchlebte einen volatilen Monat, doch beendete ihn fast unverändert.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Wie im Vormonat veränderte sich der Goldpreis im April nur gering. Ohne nennenswerte Schwankungen verlor das Edelmetall leicht und schloss mit einem Verlust von ca. 2 % zum Monatsende. Öl hingegen zeigte sich sehr auffällig ab der zweiten Aprilwoche. Der Kurs erreichte innerhalb weniger Tage ein Plus von ca 7 %, stieg weiter an und erreichte zum Monatsende einen Zuwachs von über 11 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Ebenso wie bei den Aktienmärkten zeigten die Zinsentwicklungen einen sehr ähnlichen Verlauf. Auch hier spielte China eine Sonderrolle. Dort sank die Umlaufrendite um ca. 0,2 %, während sie in den anderen Regionen leicht anstieg. Der größte Anstieg war mit gut 0,15 % zu verzeichnen.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Die größten Veränderungen in den Zinsstrukturkurven zeigten sich in China. Dort verbilligten sich die Staatsanleihen mit einer Laufzeit bis 5 Jahre um knapp 0,5 %. Die Zinssätze langfristiger Anleihen blieben jedoch fast unverändert. Die amerikanischen Unternehmensanleihen mit hoher Bonität verteuerten sich für beinahe alle Laufzeiten. Ebenfalls zogen die Zinsen amerikanischer Kurzläufer mit geringerer Bonität an.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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