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Deutsche Wertpapiertreuhand
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Anlegermonitor April 2018: Die Faszination des Unberechenbaren

Einmal im Monat bittet die Deutsche Wertpapiertreuhand ihre Senior Partner, an einer internen Umfrage teilzunehmen: Es geht um die Frage, wie die Mandanten das momentane Umfeld für die Vermögensanlage beurteilen.

Einschätzungen und Stimmungen

Welche Themen treiben sie um? Welche Ereignisse waren besonders relevant? Auf Grundlage der ausgewerteten Daten erstellen wir regelmäßig den Anlegermonitor: Ein spezifisches Bild, das die Gemütslage unserer Mandanten einfängt.

Erneut hatten unsere Berater die Möglichkeit, die aktuelle Stimmung ihrer Mandanten auf einer Skala anzugeben. Die Werte reichten wie üblich von 1 bis 10: Je höher der Wert, desto besser die momentane Stimmung der Mandanten in Bezug auf die Vermögensanlage.

Stimmungsbarometer

Die Mandantenbasis der Deutschen Wertpapiertreuhand zeigte sich im April im Vergleich zum Vormonat deutlich positiver gestimmt. Nach Angabe unserer Senior Partner bewerteten 66,7 Prozent das Umfeld für die Vermögensanlage mit den Werten 6 bis 8. Ein Trend zu Anlage-Optimismus tritt hier also erkennbar zutage. Lediglich 14,3 Prozent der Mandanten sahen die Marktentwicklung leicht pessimistisch bei den Werten 3 und 4. Weitere 19 Prozent standen dem momentanen Umfeld für die Vermögensanlage neutral gegenüber.

Im Mittel wurde von unseren Senior Partnern eine Einschätzung von 5,9 abgegeben: Das entspricht einer Steigerung von rund einem Prozent im Vergleich zum März 2018. Die Standardabweichung der erhobenen Werte lag zudem bei 1,26.

Die USA in aller Munde

Das Verhalten der Vereinigten Staaten und des US-Präsidenten Donald Trump beschäftige im April unsere Mandanten wie kein zweites Thema. Mit wohlplaziertem rhetorischem Gepolter und wirtschaftspolitischen Drohgebärden dominierte Trump auch im vergangen Monat die Schlagzeilen. Dies ließ unsere Mandantenbasis nicht kalt. Besonders der immer noch drohende Handelskrieg zwischen den USA und Europa respektive zwischen den USA und China verursachte Unsicherheiten. Welche Auswirkungen hätten eventuelle Strafzölle für die Europäische Union und die Weltwirtschaft? Und was würde dies für die Kapitalmärkte bedeuten?

Auch das Zinsprogramm der US-Notenbank Fed und der Inflationsanstieg in den USA beschäftigen unsere Mandanten. Laut Medienberichten zogen die amerikanischen Verbraucherpreise zuletzt um 2,4 Prozent an – eine Entwicklung, die die Fed zu weiteren Zinserhöhungen animieren könnte. Unsere Mandanten fragten sich indes, wie Europa und die Aktienmärkte auf diese Entwicklung reagieren könnten. Wäre etwa eine lockerere Zinspolitik vonseiten der Europäischen Zentralbank (EZB) möglich?

Auch die Währungskurse beschäftigten im April die Anleger. Während der Euro vergangenen Monat unter Druck geriet und auf ein neues Jahrestief zusteuerte, zeigte sich der US-Dollar auffällig stark. Mehrere politische Entscheidungen des US-Präsidenten wurden für diese Entwicklung verantwortlich gemacht. Die Investoren hingegen betrachten Trumps undurchschaubare Politik weiterhin als Unsicherheitsfaktor.

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • US-Handelskrieg und Strafzölle
  • Inflations- und Zinsanstieg in den USA
  • Unstete US-Politik
  • Kurs US-Dollar/Euro

Innenpolitik und Marktverhalten

Innerdeutsche Entwicklungen ebenso wie konjunkturelle Trends trieben unsere Mandanten im April ebenfalls um. So fragten sich die Mandanten – nicht zuletzt wegen den Kursschwankungen im Februar 2018 – wann der nächste Crash kommen könnte. Die zum Teil uneindeutige Berichterstattung in den Medien verwirrte die Mandantenbasis und sorgte auch hier für Unsicherheiten.

Auch die Agenda der neuen Bundesregierung scheint für viele Mandanten noch recht vage und unkonkret zu sein. Hier kam zunehmend das Gefühl auf, dass drängende Fragen aufgeschoben würden. Dieser empfundene Stillstand vonseiten der Politik war ebenfalls ein Irritationsfaktor.

Des Weiteren setzen die hohen Regularien bei Bankgeschäften unseren Mandanten offenbar weiter zu: Sie fühlen sich von der Fülle an Verordnungen und Vorschriften überfordert und wünschen sich mehr Reduktion. Auch hier haben sie das Gefühl, dass die Politik ausharrt und nicht ausreichend eingreift.

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • Kommende Kursentwicklungen
  • Unklare Agenda der GroKo
  • Hohe Regularien bei Bankgeschäften

Unsere Mandanten waren im April deutlich positiver gestimmt als noch im Vormonat. Allerdings sorgten auf internationaler Ebene verschiedene Entwicklungen in den Vereinigten Staaten für Irritationen. Wie schon in den vergangenen Monaten sorgten sich unsere Mandanten zudem um einen möglichen Crash und um die wachsenden Regularien rund um den Vermögensaufbau.

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