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YouGov-Studie: Bargeld-Verstecke in Deutschland

Eine neue Erhebung beschäftigte sich mit einem weiterhin beliebten Thema: Den Deutschen und ihrem Verhältnis zum Bargeld. Diesmal wurde aber ein ganz bestimmter Aspekt näher beleuchtet: Die Forscher wollten herausfinden, an welchen Orten die Bundesbürger vorrangig ihre Scheine und Münzen im Haushalt verstecken. Durchgeführt wurde die Studie vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov und dem Online-Portal Statista. Gemeinsam befragen sie rund 1.100 Personen ab 18 Jahren in Deutschland. Der Untersuchungszeitraum erstreckte sich von März bis April 2018.

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Es ist inzwischen weitläufig bekannt, dass die Deutschen sehr an ihrem Bargeld hängen und neuen bargeldlosen Bezahlmethoden eher kritisch gegenüberstehen. Während Kartenzahlung hierzulande noch eine gewisse Akzeptanz genießt, wird Mobile Payment z.B. per Smartphone-App kaum nachgefragt. Stattdessen nutzen Verbraucher in Deutschland immer noch gerne Scheine und Münzen.

Laut aktuellen Daten der Europäischen Zentralbank (EZB) sind es durchschnittlich 103 Euro pro Bundesbürger. Tatsächlich trägt in ganz Europa niemand mehr Bargeld mit sich herum: Deutschland liegt in diesem Bereich an der europäischen Spitze, noch vor Luxemburg (102 Euro) und Österreich (89 Euro). Entsprechend werden auch Bankautomaten in Deutschland immer noch rege genutzt. Im Durchschnitt hebt hier jeder Deutsche 148 Euro pro Gang zur Bank ab.

Wo verstecken?

Doch wohin mit dem abgehobenen Geld? Da offenbar nicht der gesamte abgehobene Betrag ins Portemonnaie wandert, muss das Geld anderswo verstaut werden. Während kleinere Summen gerne zuhause gelagert werden, gaben 56 Prozent der Interviewten an, daheim keine großen Mengen Bargeld zu horten. Wie die Studie von YouGov und Statista allerdings zeigte, sind Bundesbürger beim Geldverstecken einerseits recht sicherheitsbewusst und andererseits äußerst kreativ.

Am häufigsten bewahren die Deutschen ihr Bargeld im Tresor bzw. Safe auf. Dies gaben 11 Prozent der Befragten an. Am zweitbeliebtesten ist der Briefumschlag mit immerhin 9 Prozent. Dem klassischen Sparschwein vertrauten 5 Prozent der Interviewten. Etwas ungewöhnlichere Verstecke sind Bücherregale, Kleiderschränke, Bücher und verschließbare Schubladen – diese sind mit jeweils 3 Prozent vertreten. Wiederum 1 Prozent der Befragten gaben jeweils an, ihr Bargeld in Blumenvasen, unter der Matratze, in Schuhen oder im Backofen zu verstauen.

Die vollständige YouGov-Studie finden Sie hier.

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