Marktbericht März 2018: Strafzölle erhöhen den Druck

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im März 2018.

Aktienmärkte

Zu Beginn des Monats verloren die europäischen und japanischen Aktienmärkte bis zu 4 %. Die Märkte in China und den USA konnten hingegen bis zur Monatsmitte ihre anfänglichen Gewinne von bis zu 2 % halten. Nach einer Seitwärtsbewegung setzte im letzten Drittel bei allen Märkten ein Kursrutsch ein. Am stärksten wurde der Nikkei 225 unter Druck gesetzt: Er verzeichnete ein zwischenzeitliches Minus von über 6 %. Nach einer kurzen Erholung schlossen alle Märkte am Ende des Monats mit einem Minus zwischen 2 % und 3 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Im März gab der Euro nach anfänglichen Gewinnen kontinuierlich gegenüber dem Britischen Pfund nach. Die größten Verluste von über 1,5 % konnte der Euro allerdings bis zum Monatsende auf unter 1 % verringern. Dagegen gewann der Euro im Vergleich zu den anderen Währungen. Die Gewinne gegenüber den asiatischen Währungen lagen unter 1 %. Der US Dollar verlor zum Euro knapp über 1 %. Der Schweizer Franken verbuchte den höchsten Verlust im Monat mit ca. 2 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Der Goldpreis veränderte sich im März kaum. Kursanstiege von knapp 3 % konnte Gold nicht halten und verließ den Monat fast unverändert. Öl der Marke Brent stand bis zur Mitte des Monats unter Druck. In der zweiten Hälfte verzeichnete der Ölpreis einen starken Anstieg und konnte den Monat mit Gewinnen von knapp 7 % abschließen.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Die Zinsen in Asien und der Schweiz veränderten sich im März kaum und beendeten den Monat mit einem geringen Minus. Die USA, Deutschland und Großbritannien verloren bis zur Monatsmitte ca. 0,05 %. Eine darauf folgende Erholungsphase der amerikanischen Zinsen war nicht von Dauer. Der Zins büßte zum Ende des Monats über 0,1 % ein. Die Zinsen in Deutschland und Großbritannien fielen stärker. Sie verloren ca. 0,15 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Wie im Vormonat veränderten sich die Zinsstrukturkurven nur geringfügig. Die chinesischen, deutschen und britischen Kurzläufer sanken. Der Anstieg der US-amerikanischen High Yield Kurven setzte sich im März fort.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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