Bausparkassen-Studie: Geldanlagen der Bundesbürger

Eine neue Erhebung beschäftige sich mit den beliebtesten Anlagearten der Bundesbürger im Jahr 2018. Die Untersuchung stand unter der Schirmherrschaft des Verbandes der Privaten Bausparkassen e.V., welcher zwölf Bausparkassen in Deutschland vertritt.

Das Marktforschungsunternehmen Kantar TNS unternahm die Studiendurchführung und befragte rund 2.000 deutsche Sparer bzw. Anleger. Vor allem sollte ermittelt werden, welcher Anlageform im Jahr 2018 das meiste Vertrauen entgegengebracht wird. Im Vergleich zu vorangegangenen Studien der letzten Jahre wurden hier einige signifikante Verschiebungen deutlich.

Neuer Spitzenreiter

So zeigte sich, dass die Deutschen aktuell vor allem auf das Girokonto setzen, um ihr Geld im Niedrigzinsumfeld zu parken. Für 42 Prozent der Befragten ist das Girokonto die erste Wahl beim Geldsparen. Den vorsichtigen Bundesbürgern geht es dabei wohl weniger um Kapitalanlage oder längerfristige Rendite. Sie scheinen vor allem an monetärer Sicherheit interessiert zu sein.

Der Verband der Bausparkassen interpretiert den Siegeszug des Girokontos wie folgt: Die Deutschen bleiben in abwartender Haltung und vermeiden längerfristige Anlagen. Die anhaltenden Mutmaßungen über eine Zinskorrektur im Euro-Raum könnten hier ein entscheidender Faktor sein. Ob sich die Deutschen bei einer veränderten Zinslage wieder anderen Anlageformen zuwenden könnten, ließ die Studie allerdings offen.

Rückgänge

Auf Platz Zwei der Beliebtheitsskala landete das Sparbuch mit 41 Prozent. Der letztjährige Spitzenreiter lag damit knapp hinter dem Girokonto. Es folgten gemeinsam auf dem dritten Platz Renten- und Lebensversicherungen bzw. Bausparverträge mit jeweils 29 Prozent. All diese Anlageklassen hatten gemein, dass sie im Vergleich zu den Vorjahren Beliebtheitseinbußen hinnehmen mussten.

Immobilien ebenso wie Tagesgeldkonten teilten sich bei der Untersuchung gemeinsam den fünften Platz. Lediglich 23 Prozent der Befragten schätzten diese Investmentklassen. Ein kleines Plus verzeichneten hingegen Investmentfonds: Ihre Beliebtheit stieg um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die vollständige Bausparkassen-Studie finden Sie hier.

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