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Bundesbank-Studie: Zahlungsverhalten in Deutschland 2017

Eine aktuelle Studie der Deutschen Bundesbank beschäftigte sich mit dem Zahlungsverhalten der Deutschen. Zentral war dabei die Frage, welche Arten von Zahlungsmöglichkeiten in Deutschland genutzt werden und wie groß deren Beliebtheit ist.

Bezahlen die Bundesbürger weiterhin lieber mit Scheinen und Münzen? Oder befinden sich bargeldloses Mobile-Payment inzwischen im Aufwind? Die Erhebung ist als Langzeitstudie angelegt und wird von der Deutschen Bundesbank alle drei Jahre durchgeführt. Die erste Untersuchung erfolgte im Jahr 2008.

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Vor zehn Jahren, so die Studie, trugen die Deutschen im Durchschnitt 118 Euro mit sich herum. Der Betrag hat sich auch im Jahr 2017 kaum verändert: Im vergangenen Jahr befanden sich durchschnittlich 107 Euro im Portemonnaie eines Bundesbürgers – davon waren 6 Euro Münzgeld. Insgesamt scheint man in Deutschland vor allem bei kleineren Beträgen bis 50 Euro zur Bargeldzahlung zu tendieren.

Bargeld wird zwar weiterhin am liebsten zum Kauf genutzt – rund drei Viertel der täglichen Transaktionen wurden 2017 mit Scheinen und Münzen getätigt –, doch andere Bezahlmöglichkeiten sind auf dem Vormarsch. Gemessen am Umsatz legten vor allem EC- und Kreditkarten deutlich zu: 2017 wurden rund 40 Prozent der Käufe in Deutschland mit Karte bezahlt.

Bargeld soll bleiben

Viel weniger nachgefragt ist indes das kontaktlose Bezahlen: Der Umsatzanteil dieser speziellen Mobile-Payment-Lösungen lag 2017 bei rund einem Prozent. Das bedeutet zwar einen deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Jahr 2016 – dennoch verharrt das kontaktlose Bezahlen via Karte weiterhin in einer Nische.

Auch zeigte die Studie, wie wichtig den Deutschen das Bargeld ist: Eine überragende Mehrheit der Interviewten sprach sich gegen eine Bargeldabschaffung aus. Vier Fünftel der Deutschen würden eine Welt ohne Scheine und Münzen als Einschränkung ihres Alltags wahrnehmen. Zudem schätzen 88 Prozent die Anonymität des Bargeldes. Auch glauben viele, dass bestimmte Bevölkerungsgruppen – wie z.B. ältere Menschen – deutliche Nachteile in einer vollständig digitalisierten Bezahlwelt hätten.

Die vollständige Bundesbank-Studie finden Sie hier.

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