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DAI-Studie: Aktienbesitzer in Deutschland?

Eine neue Studie des Deutschen Aktieninstituts (DAI) in Nürnberg ermittelte die Zahl der deutschen Aktienanleger im Jahr 2017. Dabei zeigte sich, dass Aktien tendenziell beliebter werden und immer mehr Menschen in diese Art von Wertpapieren investieren.

Insgesamt gab es 2017 in der Bundesrepublik über 10 Millionen Privatpersonen, die im Aktiengeschäft aktiv waren. Das entspricht einer Steigerung von knapp 12 Prozent im Vergleich zu 2016 und einem Zuwachs von mehr als einer Million Anlegern. Insgesamt war die Zahl der privaten Aktionäre in Deutschland laut DAI zum letzten Mal im Jahr 2007 auf einem derart hohen Stand.

Relativierungen

Es handelt sich hierbei also um eine durchaus positive Entwicklung, die aber durch den internationalen Vergleich etwas getrübt wird: Während beispielsweise in den USA jeder Dritte Geld in Aktien investiert hat, ist es in der Bundesrepublik nur rund jeder Sechste. Tatsächlich wurden laut dem DAI lediglich 8,8 Prozent des gesamten deutschen Privatvermögens in klassische Wertpapiere – sprich Aktien und Aktienfonds – investiert. Eine gewisse Reserviertheit in Bezug auf Aktiengeschäfte ist in der deutschen Bevölkerung also weiterhin vorhanden.

Nach Angaben des DAI vergrößerte sich zwar das Aktienvolumen in nahezu allen Bevölkerungsschichten, dennoch lässt sich der klassische deutsche Aktieninvestor erstaunlich präzise charakterisieren: Er ist über 50 Jahre alt und hat ein monatliches Nettoeinkommen von mehr als 3.000 Euro. Sein Bildungsstand ist recht hoch, außerdem lebt der tendenziell eher in West-Deutschland. Zudem beschäftigt er sich schon seit Jahren mit Wertpapierkäufen und ist in dieser Hinsicht recht bewandert.

Verteilungen

Rund die Hälfte der Investoren besaß 2017 klassische Aktien: Ganze 4,9 Millionen Personen hatten in diese Wertpapierform investiert. Weitere 900.000 Menschen in Deutschland hielten demgegenüber Aktienanteile des eigenen Arbeitgebers. Sie sind sogenannte "Belegschaftsaktionäre" ohne weitere, separate Wertpapiere. Vergleichen mit dem Jahr 2016 legten beide Anlegerklassen prozentual zu.

Auch im Bereich der Fonds war ein Zuwachs zu verzeichnen: Die Anzahl der Anleger, die 2017 in Aktien- bzw. Mischfonds investierten, wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 800.000 auf insgesamt 7,1 Millionen Menschen. Im Allgemeinen sind laut dem DAI Personen ab dem 40. Lebensjahr besonders anlageaffin: Sie stellten 2017 mehr als 50 Prozent der privaten Aktienkäufer in Deutschland. In der Altersgruppe 14 bis 39 investierten hingegen nur 10,5 Prozent in klassische Wertpapiere oder Fonds.

Die vollständige DAI-Studie finden Sie hier.

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