Marktbericht Februar 2018: Märkte lassen Federn

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Februar 2018.

Aktienmärkte

Nach einer langen Zeit ohne nennenswerten Rückgang kam es im ersten Drittel des Februars 2018 zu Verlusten am gesamten Aktienmarkt. Der europäische Markt kam mit knapp 7 % noch am besten weg, während es China mit einem zwischenzeitlichen Minus von etwa 10 % am stärksten traf. Allerdings setzte ab dem zweiten Drittel des Monats eine sanfte Erholung ein und alle Indizes konnten einen Teil der Verluste wieder aufholen. Am Ende verließen der DAXK und der Shanghai Composite den Februar etwa 7 % leichter, während der STOXX 600 Europe, der S&P 500 und der NIKKEI 225 nur rund 4 % abgaben.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Gegenüber dem britischen Pfund konnte der Euro im Februar leicht zulegen. Alle anderen Währungen gewannen im Februar gegenüber dem Euro. Während der Schweizer Franken nur ein kleines Plus von knapp 0,5 % erzielte, legten US Dollar und Renminbi 1,5 % bis 2 % im Vergleich zum Euro zu. Den größten Zuwachs verbuchte der japanische Yen. Mit einem sehr kontinuierlichen Verlauf über den ganzen Monat hinweg erzielte er ein positives Ergebnis von gut 4 % zum Euro.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Der Ölpreis korrelierte stark mit der Entwicklung des Aktienmarktes und schloss auch auf vergleichbarem Niveau. Deutlich konstanter und auch verlustärmer bewegte sich der Goldpreis. Zwar kam es zu Beginn des Monats zu Kursrückgängen, jedoch fielen diese mit maximal 2 % gering aus. Zwischenzeitlich kehrte der Goldpreis auf sein Startniveau zurück, verließ den Monat letztlich dennoch mit fast genau 2 % Verlust.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Wie auch im Vormonat entwickelten sich die Zinsen in Asien anders als in Europa und den USA. Die japanischen Zinsen fielen nicht nennenswert, während die chinesischen Zinsen gut 0,1 % einbüßten. Der Unterschied entstand am Ende des Monats und trat spontan ein. Die europäische Zinsentwicklung war zunächst noch synchron mit der US-Entwicklung, was sich in der Mitte des Monats deutlich änderte. In den USA stiegen die Zinsen auch in diesem Monat mit gut 1,5 % weiter, in Europa wiederum kam es zu keinen nennenswerten Änderungen.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Die Zinsstrukturkurven zeigten nur geringe Veränderungen. Einige wiesen einen Anstieg der kürzesten Laufzeiten auf. Allgemein ließ sich beobachten, dass die größten Steigungen bei den High Yield Kurven lagen.

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