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IfM-Studie: Unternehmensnachfolge in Deutschland

Eine aktuelle Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn beschäftigte sich mit der Unternehmensnachfolge in Deutschland. Betrachtet wurde dabei der Zeitraum von 2018 bis 2022. In diesen vier Jahren werden laut dem IfM voraussichtlich 150.000 deutsche Firmen eine Nachfolgeregelung treffen müssen. Ein Großteil von ihnen ist in Nordrhein-Westfalen (32.300), in Bayern (27.400) und in Baden-Württemberg (21.700) gelegen.

Hoher Bedarf

Dabei zeigte sich: Ganze 53 Prozent der betroffenen Betriebe werden die Nachfolgeregelung innerhalb der Familie lösen. Weitere 18 Prozent suchen unter den Mitarbeitern nach einem adäquaten Firmenleiter, während 29 Prozent ihr Unternehmen an externe Interessenten veräußern wollen. Insgesamt schätzt die Studie, dass bis 2022 rund 44.000 Firmengründer nach einer externen Nachfolgelösung suchen werden.

Besonders häufig würden demnach Übergaben in mittelgroßen Betrieben anstehen, welche einen Jahresumsatz von 500.000 Euro bis 10 Millionen Euro aufweisen. Größere Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 10 Millionen Euro würden hingegen eher selten von Nachfolgeproblemen tangiert: Hier regelt man die künftige Unternehmensleitung häufig intern. Sehr kleine Firmen (maximal 100.000 Euro Jahresumsatz) kämpfen demgegenüber oft mit der gegenteiligen Entwicklung: Da die Betrieb sehr klein sind, lässt sich häufig kein interessierter Nachfolger findet.

Ballungszentren

Bei einer relativierenden Betrachtung (Anzahl der Firmen-Übergaben je 1.000 Unternehmen) ergeben sich wiederum interessante Daten. So lassen sich mittelgroße Firmen mit hohem Nachfolgebedarf vorrangig in den Stadtstaaten Hamburg und Bremen ausmachen Es folgen Niedersachsen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und das Saarland.

Neben der Unternehmensführung sind vor allem die Angestellten von einer möglichen Übernahme betroffen. Das IfM schätzt ihre Zahl auf 2,4 Millionen Personen im Zeitraum von 2018 bis 2022. Entsprechend der obigen Zahlen finden sich die meisten dieser Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Von allen involvierten Parteien dürften nicht zuletzt sie von einer gesicherten Firmenübernahme profitieren.

Die vollständige IfM-Studie finden Sie hier.

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