Sparen und Kaufen

Gute Vorsätze

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Innofact beschäftigte sich mit dem Spar- und Konsumverhalten der Deutschen. Für die Untersuchung befragte Innofact im Auftrag des Bonner Finanzinstituts Norisbank rund 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren. Die Erhebung wurde im Oktober 2017 durchgeführt und fokussierte sich auf das voraussichtliche Konsum- und Sparverhalten im Jahr 2018. Schon seit einigen Jahren veröffentlicht Innofact Studien zu diesem Thema.

Dabei zeigte sich: Auch für das Jahr 2018 sind die Sparvorsätze der Deutschen ambitioniert. So haben rund 52,5 Prozent der Interviewten dieses Jahr den Entschluss gefasst, weniger Geld als noch 2017 auszugeben. Damit setzt sich der Spar-Trend in Deutschland fort. Schon bei der letztjährigen Umfrage 2017 gaben etwa 25 Prozent der Befragten an, mehr Geld als noch 2016 gespart zu haben. Allerdings gab es 2017 auch einen großen Teil, der seine Sparziele nicht erreichen konnte – ganze 45 Prozent.

Mehr Konsum

Eines steht jedoch fest: Konsum wird für die Deutschen immer wichtiger. Dies zeigte sich auch anhand der aktuellen Befragung 2018. So wollen dieses Jahr 24 Prozent der Bundesbürger mehr Geld in Konsum investieren. Im Jahr 2016 waren es lediglich 21 Prozent. Die Konsumlust in Deutschland ist also leicht gestiegen, was nicht zuletzt mit der anhaltend starken Konjunktur zusammenhängen dürfte.

Doch welche Anschaffungen sind den Befragten besonders wichtig? Wie sich zeigte, sparen die meisten Deutschen für einen neuen PKW oder ein Motorrad (53,8 Prozent). Mehr als ein Drittel (36,5 Prozent) plant hingegen den Kauf von elektronischen Gadgets wie Smartphones, Computern oder Fernsehern. Fast ebenso beliebt sind Immobilien (34,9 Prozent), welche für viele Bundesbürger immer noch eine große Bedeutung haben. Ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung gelten weiterhin als vermeintlich krisensichere Anlageobjekte.

Kontinuität und Veränderungen

Allerdings müssen die Konsumwünsche nicht immer materieller Natur sein: Ebenfalls 34,9 Prozent der Interviewten sparen nämlich für eine Urlaubsreise, welche sie 2018 unternehmen wollen. Tendenziell wird der Urlaub in Deutschland zu einem immer wichtigeren Gut. Laut Daten der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. lag die Anzahl der deutschen Urlaubsreisen in den letzten zwei Jahren konstant bei knapp 69 Millionen. 2017 gaben Bundesbürger hierfür etwa 69 Milliarden Euro aus.

Dennoch haben sich die Konsum-Prioritäten laut der neuen Innofact-Studie im Vergleich zu vergangenen Jahren leicht verändert. So lag das Hauptaugenmerk der Deutschen 2014 noch auf dem Erwerb einer Immobilie (48,5 Prozent) bzw. auf der Hausrenovierung (36,6 Prozent). Ein Auto wünschten sich vor vier Jahren hingegen 43,1 Prozent. Urlaubsreisen standen damals nicht so hoch im Kurs wie heute. Lediglich 15,2 Prozent planten 2014, Geld für einen Urlaub auszugeben.

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