Marktbericht Januar 2018: Auf die Plätze, Zinsen, Los!

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Januar 2018.

Aktienmärkte

Das neue Jahr ist für die meisten Aktienmärkte gut gestartet. Lediglich der etwas später ins Jahr startende NIKKEI 225, konnte nicht vom Aufschwung zur Mitte des Monats profitieren und schloss am Ende des Monats tiefer, während alle anderen Indizes zulegten. Ganz vorne stand der S&P 500 mit einem Plus von knapp 5 %. Es lässt sich über den Monat hinweg eine große Korrelation der einzelnen Märkte feststellen, die in der Abwärtsbewegung am Ende des Monats nachlässt. So verloren die Europäischen Märkte stärker als der amerikanische und der chinesische Markt.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Bei der Entwicklung des Euros im Januar 2018 ließen sich geographische Unterschiede erkennen. Im Vergleich zum Britischen Pfund und zum Schweizer Franken verlor der Euro in etwa 1,5 % an Wert. Die asiatischen Währungen befanden sich am Ende des Monats in der Nähe ihres Startniveaus und der US Dollar verlor mit knapp 3,5 % recht stark zum Euro.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Die Preise der beiden Rohstoffe veränderten sich im Januar ungewöhnlich synchron. Der Goldpreis bewegte sich im Vergleich zum Ölpreis zwar deutlich ruhiger, aber meist in dieselbe Richtung. Am Ende des Monats zeigen beide Rohstoffe beinahe die selbe Preisänderung von mehr als 3 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Im Januar kam es zu einem vergleichsweise starken Zinsanstieg, der besonders in den USA deutlich zu erkennen war. Die US Bonds kosteten im Schnitt 0,29 % mehr als im Vormonat. Aber auch in Europa erhöhten sich die Zinsen um knapp 0,2 %. Lediglich in Asien blieb dieser Trend bei unveränderten Zinsen aus.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Die Veränderungen in den Zinsstrukturkurven sind durch die vergleichsweise kräftigen Zinsänderungen ebenfalls auffälliger als gewöhnlich. Beinahe alle Kurven liegen höher als im Vormonat. Aus diesem Grund fiel die chinesische Kurve durch abweichendes Verhalten stark ins Auge. Hier sanken die Kurzläufer, während die längeren Laufzeiten weitgehend unverändert blieben. Zeitgleich wurde der Anstieg der amerikanischen und der europäischen High Yield Kurve deutlich. Die britische, die deutsche und die US Kurve stiegen allgemein, was bei den Kurzläufern auffiel. Die europäischen Kurven – abgesehen von der Schweiz – flachten am Start ab, während die amerikanische Kurve eine logarithmische Form annahm.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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