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Deutsche Wertpapiertreuhand
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Deutsches Vermögenswachstum

Erneute Steigerung

Die Deutsche Bundesbank hat am Mittwoch ihren Bericht zum Vermögensstand der Deutschen veröffentlicht. Betrachtet wurde hierbei das dritte Quartal 2017. Laut dem Papier ist der private Geldbesitz in der Bundesrepublik zum Ende des vergangenen Jahres abermals gestiegen. Die Bundesbank errechnete ein deutsches Gesamtvermögen von 5.779 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs der Betrag damit um 66 Milliarden Euro, was 1,2 Prozent entspricht.

Die Deutschen scheinen in ihrem Anlageverhalten allmählich auch auf das aktuelle Niedrigzins-Umfeld zu reagieren: So wurde im dritten Quartal 2017 offenbar vermehrt in Wertpapiere investiert, wenngleich die Gruppe aktiver Anleger im Vergleich zu anderen Ländern noch klein zu sein scheint. Ein Großteil der Bevölkerung ging im letzten Jahr auch weiterhin konservativ mit seinem Geld um: Man setzte bei der Geldanlage auf wenig Risiko und hohe Liquidität. Laut der Bundesbank wurde vor allem Bargeld angehäuft, insgesamt entstand hier ein Plus von 23 Milliarden Euro. Geparktes Geld auf Bankkonten verringerte sich hingegen leicht.

Zweifelhafte Ehrung

Kryptowährungen im Allgemeinen und der Bitcoin im Besonderen sorgen in den vergangenen Monaten immer wieder für Schlagzeilen. Nach einem fulminanten Kurshoch sinkt der Wert des Bitcoin seit Jahresbeginn allerdings kontinuierlich und liegt aktuell unter 11.000 US-Dollar. Der Hype um den Bitcoin scheint dennoch Anleger und Finanzexperten weiterhin zu beschäftigen, was sich nun auch im Börsen-Unwort des Jahres 2017 niederschlägt. Die Börse Düsseldorf vergibt jedes Jahr den Anti-Preis – diesmal wählte sie den Begriff Bitcoin Boom zum Unwort des Jahres 2017.

Die Börsenexperten sehen die Entwicklungen auf dem Krypto-Markt tendenziell kritisch, weisen auf fehlende Regulierungsmechanismen und das hohe Spekulationsrisiko hin: Wenn [...] bisher völlig unerfahrene Normalbürger aktiv werden, wissen Börsianer, dass dem Boom ein baldiges Ende drohen kann. Bereits seit dem Jahr 2001 kürt die Börse Düsseldorf das Börsen-Unwort des Jahres. Zuvor erhielten Begriffe wie Anlagenotstand (2016), Zinswende (2015) oder Guthabengebühr (2014) die zweifelhafte Auszeichnung.

Riesen-Juwel

Immer wieder wird in den Medien von spektakulären Dimantenfunden oder von Rekordpreisen bei Edelstein-Auktionen berichtet. In die Riege der größten jemals gefundenen Roh-Diamanten reiht sich nun ein neues Exemplar, das vor kurzem entdeckt wurde: In einer Mine der südafrikanischen Enklave Lesotho wurde der Stein geborgen – er ist der fünftgröße Diamant aller Zeiten.

Das noch namenlose Juwel hat ein Gewicht von 910 Karat und ist etwas größer als ein Goldball. Besitzer ist der Konzern Gem Diamonds, welcher von London aus agiert. Die Firma hält einen Großteil der Mine, aus der der Stein gefördert wurde. Erst 2015 wurde ein Diamant von ähnlicher Größe entdeckt: The Constellation wurde in Botswana gefördert und wog 813 Karat. Das Juwel wurde 2016 für 55 Millionen Euro verkauft.

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