Begehrte Start-Ups

Steigende Investments

Berlin gilt als deutsche Start-Up-Metropole, noch vor Hamburg und München. Diesem Ruf wurde die Hauptstadt laut einer neuen Studie des Wirtschaftsprüfers Ernst & Young (EY) auch im vergangenen Jahr gerecht: Nirgendwo im Land erhielten Jungunternehmen mehr Finanzierungen als in Berlin. In über 200 Start-Ups wurde demnach ein Kapital von insgesamt drei Milliarden Euro gesteckt. Doch auch im Rest der Bundesrepublik stieg das Investitionsvolumen. Rund 4,3 Milliarden Euro erhielten deutsche Start-Ups im letzten Jahr – dies entspricht einer Steigerung von 88 Prozent im Vergleich zu 2016. Besonders beliebt bei Investoren waren laut EY E-Commerce-Unternehmen und Fintechs.

Erst am Montag machte ein weiteres Berliner Start-Up mit einem Millionen-Deal Schlagzeilen: Das 2012 gegründete Gebrauchtwagenportal Auto1 erhielt eine Finanzspritze von 460 Millionen Euro. Aktuell wird der Unternehmenswert auf 2,9 Milliarden Euro geschätzt. Geldgeber ist der japanische Medienkonzern Softbank, welcher zuvor bereits beim Taxi-Dienstleister Uber eingestiegen war. Mit dem frischen Kapital steigt Auto1 zum zweitwertvollsten Start-Up Europas auf. Höher bewertet ist nur noch der schwedische Streaming-Anbieter Spotify.

Licht und Schatten

Laut einer neuen Erhebung ist der Schaden durch illegales Abgreifen von Bank- und Kreditkartendaten – das sogenannte Skimming – im letzten Jahr in Deutschland gestiegen: 2017 verursachten Kriminelle durch Skimming-Attacken einen Schaden von rund 2,2 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte sich der finanzielle Schaden auf dem historisch niedrigen Wert von 1,9 Millionen Euro befunden. Von den insgesamt 499 registrierten Skimming-Fällen im Jahr 2017 wurden 287 in Berlin gemeldet. Weit abgeschlagen liegt Nordrhein-Westfalen auf dem zweiten Platz mit 70 Fällen.

Weniger Delikte wurden demgegenüber im Bereich des Kartendiebstahls verzeichnet. Die Anzahl der Fälle sank von 12.373 (2016) auf 10.353 (2017). Der verursachte Schaden betrug im letzten Jahr 13,7 Millionen Euro – 2016 waren es noch 15,7 Millionen Euro.

Über den Wolken

Immer mehr Airlines rund um den Globus bieten inzwischen Luxusflüge für besonders wohlhabende Kunden an. Etihad, die offizielle Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat bereits seit 2015 eine Premium-Klasse im Angebot, die sich The Residence nennt. Dem zahlungskräftigen Fluggast werden hier alle Annehmlichkeiten eines Fünf-Sterne-Hotels geboten – über den Wolken. Demgegenüber kann ein Flug je nach Reiseziel ca. 20.000 Euro kosten.

Das englische Beratungsunternehmen Skytrax vergibt an Fluggesellschaften mit besonders luxuriösen Reisemöglichkeiten regelmäßig ein Fünf-Sterne-Siegel, ähnlich wie bei Hotels oder Restaurants. Als erste deutsche Fluggesellschaft erhielt kürzlich die Lufthansa die begehrte Auszeichnung. Zuvor hatte die Airline mehrere Milliarden in den Ausbau ihrer Passagierräume und in gehobenen Service investiert.

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