Bewusst anlegen

Immer beliebter

Nachhaltige Investments gewinnen an Bedeutung – das immerhin legt eine aktuelle Studie des Forums Nachhaltige Geldanlagen (FNG) nahe. Laut FNG wuchs der Anteil nachhaltiger Fonds auf dem deutschsprachigen Markt (Deutschland, Österreich und Schweiz) um durchschnittlich 29 Prozent. Vor allem in der Schweiz sind entsprechende Investments offenbar beliebt: Hier ließ sich 2016 ein Wachstum von fast 40 Prozent feststellen. In Deutschland fiel der Zuwachs zwar kleiner aus, lag aber immer noch bei 15 Prozent.

Anlegern geht es bei nachhaltigen Investments vor allem darum, Gewinnerzielung mit gesellschaftlichem Nutzen zu verbinden. Die Erträge mögen zwar zum Teil nicht so hoch sein wie bei klassischen Wertpapieren, bieten aber andere Vorteile. So liegt der Fokus häufig auf Umweltschutz und fairen Produktionsbedingungen. Nicht zuletzt für institutionelle Anleger ist der Markt daher aktuell interessant. In der Bundesrepublik etwa halten Pensions- bzw. Reservefonds über 40 Prozent der Anteile an nachhaltigen Anlagemöglichkeiten. Der Markt für Privatinvestoren ist zwar kleiner, nimmt aber laut Experten ebenfalls seit einigen Jahren Fahrt auf.

Gebühren entfallen

Wer in Deutschland bei bestimmten Anbietern online einkaufte, wunderte sich in den letzten Jahren mitunter über einen erhöhten Endpreis bei der Zahlungsabwicklung. Grund waren Zusatzgebühren, die manche Internet-Händler für die Kartenzahlung erhoben. Wer etwa online Flüge buchte oder Konzerttickets kaufte, konnte bis dato betroffen sein.

Dies allerdings wird sich ab dem 13. Januar diesen Jahres ändern: Von da an ist es Unternehmen gesetzlich verboten, für die Kreditkartenzahlung im Internet Aufschläge zu verlangen. Die neue EU-Richtlinie gilt dabei auch für andere Zahlungsarten wie Lastschriften oder Überweisungen.

Neue Tulpen?

Nach den fulminanten Kurssprüngen des Bitcoin im letzten Jahr geraten 2018 immer mehr kleinere und größe Krypto-Währungen in den Fokus der Öffentlichkeit. Zum Teil weisen diese Bitcoin-Alternativen eine höhere Wertsteigerungen auf als ihr bekannter Bruder, werden aber auf einschlägigen Cyber-Börsen für kleineres Geld gehandelt. Den größten Wertzuwachs verzeichnete 2017 das digitale Finanzinstrument XRP, genannt Ripple. Bei Ripple handelt es sich um eine unechte Krypto-Währung, da sie nicht als Zahlungsmittel gedacht ist. Vielmehr soll Ripple den Währungsumtausch erleichtern, weshalb der Betreiber mit internationalen Kreditinstituten zusammenarbeitet – anders als Bitcoin. Dennoch wird Ripple aktuell als Spekulationsobjekt genutzt, was den Wert 2017 um rund 36.000 Prozent steigerte.

Eine andere Digital-Währung, die im Jahr 2013 als Parodie auf Bitcoin entstand und sich Dogecoin nennt, ist inzwischen offenbar auch für Spekulanten interessant. Die Marktkapitalisierung dieses Krypto-Geldes liegt aktuell bei über eineinhalb Milliarden US-Dollar. Noch vor wenigen Tagen betrug der Wert sogar über zwei Milliarden US-Dollar.

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