Marktbericht Dezember 2017: Ruhe und Besinnlichkeit

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Dezember 2017.

Aktienmärkte

Im Dezember verhielten sich die Aktienmärkte deutlich ruhiger als im Vormonat. Zunächst fiel der NIKKEI 225 zwar um gut 2 %, erholte sich jedoch sofort wieder. Zudem bewegten sich alle Indizes beinahe den ganzen Monat über in einem überschaubaren Bereich von plus/minus 1 %. Auch gegen Ende des Monats kam es zu keinerlei Überraschungen. So verließen alle Märkte, angeführt vom S&P 500 mit einem knappen Prozent im Plus, den Dezember. Sie alle bewegten sich in einem Bereich von plus/minus 1 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Ebenso wie die Aktien zeigten auch die Währungen nur wenig Bewegung. Bis zur Mitte des Monats fiel der Euro leicht gegenüber den anderen Währungen, holte die Verluste aber im Verlauf des Monats wieder auf. Letztlich schloss der Euro unverändert zum Schweizer Franken sowie mit Gewinnen von knapp 1 % gegenüber dem US Dollar, dem britischen Pfund und dem Japanischen Yen. Lediglich der chinesische Renminbi konnte sich im Vergleich zum Euro verteuern.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Sowohl Gold als auch Öl überzeugten im Dezember. Nach leichten Startschwierigkeiten stellte sich ein konstantes Wachstum ein. Gold wurde am Ende des Monats gut 2 % und Öl sogar gut 5 % höher gehandelt.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Überraschungen blieben auch im Zinsbereich aus. Die größte Zinsänderung ließ sich in Großbritannien beobachten, wo die Umlaufrendite um gut 1 % sank. In den USA kam es zu einem kurzfristigen Zinsanstieg von knapp 0,1 %, welcher jedoch nicht lange anhielt. Am Monatsende betrug die Veränderung weniger als 0,02 %. Die deutsche Umlaufrendite stieg mit 0,07 % am stärksten.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Schweizer Bonds mit einer Laufzeit von ein und zwei Jahren stiegen an, sodass die inverse Form bei den kurzläufigen Bonds zurückging. Deutsche Bonds mit einer Laufzeit von einem Monat wurden teurer, sodass auch die deutsche Kurve keine inversen Abschnitte mehr enthielt. Die britische Kurve hingegen invertierte sich leicht, da die Rendite der Laufzeit von einem Jahr gesunken war.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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