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Der Kunst auf die Sprünge helfen

Investitionen und Mäzenatentum

Immer wieder werden Kunstgegenstände als Investitionsobjekte gehandelt: Bei Gemälden oder Plastiken beispielsweise ist dies mehr als etabliert, ständig werden bei Auktionen neue Rekordpreise erzielt. Käufer spekulieren darauf, dass der Wert des Werkes in den kommenden Jahren steigt oder sich zumindest nicht gemindert. Ähnlich groß wie der Markt für klassische und zeitgenössische Kunst ist jener für Musikinstrumente. Eine moderne Geige aus Meisterhand etwa kostet rund 30.000 Euro – für Stücke mit bewegter Vergangenheit werden unter Umständen sogar 100.000 Euro fällig.

Welche Art von Anleger investiert in solche Objekte? In der Regel sind es Musikliebhaber, die ein beträchtliches Fachwissen mitbringen. Für den Laien ist nämlich kaum erkenntlich, ob ein bestimmtes Instrument die Investition wert ist. Außerdem dient der Instrumentenkauf bei vielen Kennern nicht vorrangig dem Kapitalaufbau – sie konzentrieren sich vielmehr auf das Mäzenatentum. Das gekaufte Musikinstrument – etwa ein teurer Flügel oder eine historische Geige – wird dabei nicht weggeschlossen, sondern einem jungen aufstrebenden Musiker für eine monatliche Gebühr zur Verfügung gestellt. So erhält der Käufer eine kleine Rendite und fördert gleichzeitig Nachwuchsmusiker.

Geschützt und beliebt

Eine neue Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) und des Immobilienmaklers Pantera beschäftigte sich mit dem Interesse der Deutschen für denkmalgeschützte Gebäude als Wohnraum. Interviewt wurden 1454 Personen ab 16 Jahren. Dabei zeigte sich, dass durchschnittlich 40 Prozent der Befragten Interesse daran haben, in einem Denkmalschutz-Haus zu leben. Am beliebtesten sind derartige Gebäude bei Bundesbürgern zwischen 33 und 40 Jahren: Ganze 46 Prozent würden gerne in einer Denkmalschutz-Immobilien wohnen. Besonders gefragt ist offenbar das Fachwerkhaus.

Demgegenüber steht die Gruppe der unter 30-Jährigen: Hier möchte immerhin noch ein Drittel der Befragten in einem historischen Gebäude wohnen. Allerdings gestalten sich die Immobilienwünsche extravaganter. Die Mehrheit (26 Prozent) würde gerne in einer Burg oder in einem Schloss leben.

Nur ein Schein-Tod?

Im Jahr 2014 wurde auf Geheiß des Rates der Europäischen Zentralbank (EZB) der letzte 500-Euro-Schein gedruckt, dennoch blieb die größte Euro-Banknote weiterhin im Umlauf. Bis Ende des Jahres 2018 soll dies nun ein Ende haben: Die EZB will den 500-Euro-Schein von diesem Zeitpunkt an völlig aus dem Verkehr ziehen. Erklärtes Ziel ist es, dadurch Schwarzarbeit und Terror-Finanzierung entgegenzuwirken. Ob dies ein probates Mittel ist, wird hingegen von der Deutschen Bundesbank angezweifelt. Sie ist sogar davon überzeugt, dass der 500-Euro-Schein erhalten bleibt. Laut einem Sprecher der Bundesbank soll nur eine bestimmte Serie des violetten Geldscheins aussortiert werden. Demnach dürfte eine neue Serie mit höheren Sicherheitsstandards in den 2020er Jahren zu erwarten sein.

Welch spezielles Verhältnis die Deutschen zu ihren Geldscheinen haben, zeigt der sogenannte Null-Euro-Schein. Dabei handelt es sich um ein Souvenir, das inzwischen in diversen Tourismus-Shops in ganz Deutschland zu kaufen ist. Der Schein wird von einer französischen Druckerei hergestellt und enthält einige geldscheintypische Sicherheitsmerkmale. Als Zahlungsmittel ist er dennoch nicht zu nutzen. Vielmehr wird der Null-Euro-Schein mit den speziellen Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Stadt bedruckt und dann vor Ort Touristen angeboten. Offenbar ist das Souvenir ein echter Verkaufsschlager.

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