Marktbericht November 2017: DAX ganz hinten

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im November 2017.

Aktienmärkte

Der November 2017 war ein schwacher Monat für den europäischen Aktienmarkt. In der zweiten Woche musste der STOXX 600 Europe Verluste von etwa 3 % hinnehmen und beendete den November mit einem Minus von gut 2 %. Für den DAX war der Monat noch schlechter: Mit einem sehr ähnlichen Verlauf büßte er am Ende mehr als 3 % ein. Der Shanghai Composite zeigte einen stark abweichenden Verlauf, verließ den Monat aber auf dem Niveau des STOXX 600 Europe. Nach einem zwischenzeitlichen Auf und Ab von gut 4 % stieg der NIKKEI 225 im November um gute 3 %, dicht gefolgt vom S&P 500. Dieser entwickelte sich zum Monatsende gemeinsam mit dem NIKKEI 225 positiv.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Im November 2017 zeigte sich ein starker Euro. Er gewann gegenüber allen Währungen hinzu. Das größte Plus mit gut 2 % entstand gegenüber dem Dollar und das geringste mit knapp 0,5 % gegenüber dem Britischen Pfund. Das Britische Pfund zeigte den ganzen Monat über einen sichtbar divergenten Verlauf verglichen mit den restlichen Währungen, welche gerade im ersten Teil des Monats beinahe simultan liefen. Ihre Bewegungen blieben ähnlich in der Richtung, unterschieden sich in der zweiten Hälfte des Monats jedoch deutlich in der Ausprägung.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Zunächst schien der Ölpreis an die beiden letzten, sehr starken Monate anzuschließen. Schon in den ersten Tagen des November war ein Preisanstieg von knapp 5 % zu sehen, der bis Mitte des Monats aber bereits aufgezehrt war. Allerdings stieg der Ölpreis in der zweiten Hälfte des Monats erneut. Das Niveau der letzten Monate konnte dabei nicht erreicht werden, es blieb aber ein Plus von mehr als 3,5 %. Gold verhielt sich erneut unauffällig und verließ den Monat beinahe unverändert.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Ab November 2017 werden wir für die Darstellung aller Umlaufrenditen, ausgenommen die deutsche Umlaufrendite, die FTSE Indizes verwenden. Die Vergleiche zu den Vormonaten sind dadurch leider leicht verzerrt, was an der speziellen Zusammensetzung der Indizes liegt. Dennoch zeigte sich: Die Veränderung der Umlaufrenditen im November war gering. Kein Index schloss mit einer Veränderung über 0,1 % – lediglich die britische Umlaufrendite konnte für wenige Tage die Marke mit einem Verlust von über 0,1 % erreichen.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Im Monat November ließ sich eine starke Veränderung der chinesischen Bonds kurzer Laufzeit erkennen, sodass die Kurve beinahe zu einer Waagerechten mit einem leicht inversen Element zu Beginn wird. Die britischen und die deutschen Kurzläufer, sowie die schweizer Bonds von einem Jahr Laufzeit verloren an Wert. Dadurch entstand zwischen den schweizer Bonds mit einer Laufzeit von sechs und zwölf Monaten ein starkes Gefälle.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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