Gewappnet für die Zukunft?

Agenda bis 2019

Am vergangenen Mittwoch präsentierte die EU-Kommission ihre Entwicklungspläne für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion bis zum Jahr 2019. Der geplante Umbau soll bestehende Machtstrukturen verschieben und den Bereich Finanzen reformieren. Auch sollen acht weitere Staaten bis Mitte 2019 in die Währungsunion eintreten.

Wie die vorgestellten Pläne zeigen, würden die einzelnen Mitgliedsstaaten an Einflussnahme verlieren, während das Europa-Parlament und die EU-Kommission ihre Befugnisse ausbauen und konzentrieren. Laut Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker soll dadurch auf lange Sicht die Effizient in der EU erhöht und der Zusammenhalt gestärkt werden. Nach Jahren der Krise ist es jetzt an der Zeit, Europas Zukunft in unsere eigenen Hände zu nehmen, so Juncker weiter. Als konkrete Maßnahme plant man etwa, einen EU-Finanzminister einzusetzen – dieser soll auch gleichzeitig Vorsitzender der Euro-Gruppe sein. Das Amt wird zu diesem Zweck neu geschaffen. Außerdem ist geplant, den Rettungsfonds ESM zu einem Europäischen Währungsfonds zu erweitern. Ziel ist hier eine stärkere finanzielle Stabilität. Ob die Reformen in dieser Form umgesetzt werden, bleibt allerdings noch offen: Erst bei einer Abstimmung der Mitgliedstaaten im Juni 2018 wird über die tatsächliche Durchführung entschieden.

Beliebt, aber wenig rentabel

Der Konsum von digitalen Inhalten über das Internet steht zurzeit hoch im Kurs: Mithilfe des sogenannten Streamings sehen immer mehr Menschen online Filme oder hören Musik – ganz ohne physischen Datenträger. Den Markt für Musik-Streaming teilen sich dabei mehrere Firmen: Marktführer Spotify, Apple Music und Deezer. Zudem stellt Amazon ein eigenes Streaming-Angebot bereit. Das Geschäftsmodell ist bei allen Anbietern weitgehend identisch: Kunden schließen ein Abonnement ab und können für einen festen Betrag im Monat so viel hören, wie sie möchten. Für Spotify ist dieses Modell zwar rentabel, dennoch erwirtschaftet das Unternehmen aus Stockholm aktuell keine großen Gewinne. Ein plötzlicher Preiskampf der Anbieter, wie ihn Apple-Music-Chef Jimmy Iovine kürzlich andeutete, würde daher vor allem Spotify treffen.

Doch auch für Musiker, welche sich auf den unterschiedlichen Plattformen tummeln, ist das Geschäft mit Streaming wenig profitabel. Lediglich zwei Prozent der bei Spotify gelisteten Interpreten verdienen auf diese Weise Geld: In der Regel handelt es sich um internationale Pop-Stars, deren Titel viele Millionen Mal gehört werden. Der erfolgreichste Künstler 2017 ist laut Spotify der britische Songwriter Ed Sheeran. Dessen Lieder wurden insgesamt 6,3 Milliarden Mal abgespielt.

Schlossherren

Die Schlossruine La Mothe-Chandeniers ist ein französischer Bau aus dem 13. Jahrhundert, welcher aktuell neue Besitzer sucht. Das Schloss, nahe der Stadt Les Trois-Moutiers im westlichen Frankreich gelegen, ist schon seit fast hundert Jahren dem Verfall preisgegeben. In den 1930er Jahren fiel La Mothe-Chandeniers einem Brand zum Opfer, der das Schloss unbewohnbar machte. Bis dato war niemand bereit, das Gemäuer für rund 500.000 Euro zu kaufen und zu restaurieren.

Die Denkmalschutz-Organisation Club Dartagnans rief nun aber zu einer Spendenaktion auf, um einen Kauf und eine Sanierung zu ermöglichen. Wie sich zeigte, wurde die Initiative sehr gut aufgenommen: Über 10.00 Menschen investierten Geld zur Erhaltung des Schlosses. Dabei kam ein Spendenbetrag von fast 850.000 Euro zusammen. Wer bereit ist, zwischen 50 und 60 Euro zu spenden, wird dabei automatisch Miteigentümer des Schlosses. Unterstützer rund um die Welt haben bisher an der Aktion teilgenommen.

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