Vertreibung aus dem Paradies

An den Pranger gestellt

Durch die kürzlich veröffentlichten sogenannten Paradiese Papers wurde aufgezeigt, welche Staaten von Unternehmen und Privatpersonen bevorzugt als Steuerschlupflöcher genutzt werden. Ähnliches ereignete sich bereits 2016, als die Panama Papers mehrere Fälle von systematischer Steuervermeidung und Steuerhinterziehung aufdeckten. Wie nun bekannt wurde, arbeitete die Europäische Union seit dieser Zeit an einem Dossier, welches eine ganze Reihe sogenannter Steueroasen auflistet. Länder wie Deutschland und Frankreich, in denen vergleichsweise hohe Steuern erhoben werden, hatten sich besonders für die Initiative stark gemacht.

Besagte Schwarze Liste wurde nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht: Sie nennt ganze 17 Staaten, die nach Ansicht der EU als Steueroasen einzustufen sind. Hierzu zählen einige Staaten in Mittel- und Südamerika, sowie Inselgruppen im Pazifik und im Karibischen Meer. Außerdem werden Staaten im asiatischen Raum gelistet, beispielsweise Südkorea. Hinzu kommen zwei Länder im nördlichen bzw. südlichen Afrika. Gleichzeitig finden sich aber auch die Vereinigten Arabischen Emirate auf der Liste. Keiner der genannten Staaten muss allerdings mit Sanktionen rechnen – stattdessen hofft die Europäische Union, ein Umdenken allein durch die Anprangerung zu erreichen. Wie nun bekannt wurde, sollte ursprünglich auch die Schweiz auf der Schwarzen Liste stehen: Die Eidgenossen entgingen aber der unrühmlichen Nennung, indem sie eine Steuerreform bis Ende des Jahres 2018 versprachen.

Wertsteigerungen

Vor Kurzem überschritt der Bitcoin die 10.000-US-Dollar-Grenze und konnte damit seine Kursgewinne seit dem 01. Januar 2017 um 932 Prozent steigern. Bis Ende November diesen Jahres umfasste die Krypto-Währung ein Kapitalvolumen von knapp 170 Milliarden US-Dollar. Dieses dürfte inzwischen aber erneut angewachsen sein: Am Mittwoch kletterte der Bitcoin-Kurs auf eine Marke von 12.000 US-Dollar.

Dabei weist der Bitcoin noch nicht einmal das stärkste Wachstum des Jahres auf. Weit überflügelt wird er in dieser Hinsicht vom Krypto-Konkurrenten Ethereum: Hier ergibt sich seit Anfang des Jahres eine Wertsteigerung von 5652 Prozent. Gleich dahinter folgt die weniger bekannte Digital-Währung Dash mit einem Plus von 5370 Prozent. Allerdings liegt hier der Kurs bei rund 600 Euro pro Dash-Coin.

Was schenken?

Eine neue Erhebung der Hochschule für Oekonomie & Management (FOM) beschäftigte sich mit dem Kaufverhalten von Menschen in Hamburg zur Weihnachtszeit. Bürgerinnen und Bürger der Hansestadt wurden gefragt, wie viel Geld sie für Weihnachtsgeschenke ausgeben und welche Artikel ganz oben auf dem Wunschzettel stehen. Insgesamt wurden hierfür knapp 3.000 Personen interviewt.

Dabei zeigte sich, dass die Hamburger durchschnittlich 451 Euro für ihre Festtagseinkäufe ausgeben: Im Jahr 2016 waren es hingegen noch 456 Euro. Der Bundesdurchschnitt liegt hier, so ergab die Studie, bei 466 Euro. Besonders beliebte Weihnachtsgeschenke in Hamburg sind Gutscheine, Event-Tickets und Bücher. Rund jedes zweite Geschenk entstammt einer dieser Produktkategorien. Außerdem bestätigte die Erhebung den allgemeinen Trend zum Online-Kauf: Ganze 60 Prozent der Hamburger bestellen ihre Präsente im Internet. Beliebter ist nur noch der Gang ins lokale Einkaufzentrum – 66 Prozent der Befragten shoppen gerne vor Ort. Interessanterweise wünschen sich aber auch viele der Interviewten keine materiellen Geschenke. Vielmehr stehen mehr Freizeit und zwischenmenschliche Beziehungen hoch im Kurs. Rund 76 Prozent der 37- bis 51-Jährigen hoffen auf mehr freie Stunden – Geld ist ihnen weniger wichtig. Hamburger zwischen 63 und 99 hingegen freuen sich vor allem über das Zusammenkommen von Familie und Freunden (68 Prozent).

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