Wie viel ist zu viel?

Teure Geschenke

Eine repräsentative Umfrage des Inkasso-Dienstleisters Intrum Justitia beschäftigte sich mit dem Konsumverhalten der Europäer. Für den European Consumer Payment Report wurden über 24.000 Personen befragt, davon rund 1.000 Deutsche. Ein besonderer Fokus lag dieses Jahr auf dem Kaufverhalten von Eltern: Wie teuer sollen Geschenke für ihre Kinder sein? Nehmen Eltern für z.B. Weihnachtsgeschenke Kredite auf oder handeln sie entsprechend ihrer finanziellen Limits?

Wie die Erhebung zeigte, neigen vor allem junge Eltern zwischen 18 und 34 Jahren dazu, das eigene Budget zu sprengen – dies bestätigten ganze 52 Prozent der Eltern in dieser Altersklasse. Als Grund hierfür nannten die Befragten vor allem sozialen Druck. Ihre Kinder würden sich vorwiegend Markenkleidung und -schuhe, sowie prestigeträchtige Computer und Smartphones wünschen. Im europäischen Durchschnitt gab in dieser Situation jeder Dritte den Wünschen seiner Kinder nach. Laut der Studie spielen das Internet und Soziale Medien aber ebenfalls eine Rolle: Rund ein Viertel (24 Prozent) der Bundesbürger gab an, durch Social Media zu teuren Einkäufen verleitet zu werden – und dadurch über die eigenen Verhältnisse zu leben.

Neuer Vorsitzender

Die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion zählt offiziell 28 Mitglieder, von denen aber nur 19 den Euro als reguläre Währung eingeführt haben. Die Finanzminister dieser 19 Mitgliedsstaaten bilden zusammen ein Finanz-Gremium: die Euro-Gruppe. Bei der Euro-Gruppe handelt es sich um eine Institution der Europäische Union, in der die gemeinsame EU-Politik in Sachen Wirtschaft und Steuern abgestimmt wird.

Die Position des Vorsitzenden hatte bis dato der Niederländer Jeroen Dijsselbloem inne, welcher den Posten aber Ende des Jahres 2017 räumen wird. In Brüssel kamen daher die Finanzminister der Euro-Staaten zusammen, um einen neuen Euro-Gruppen-Chef zu bestimmen. Die Wahl fiel auf den Finanzminister Portugals, Mário Centeno. Er setzte sich gegen seine Kollegen aus Lettland, Luxemburg und der Slowakei durch. Centeno wird sein Amt im Januar 2018 antreten.

Online-Spenden

Junge Start-Ups aus dem Digitalbereich können mit ihrer Unternehmensstrategie unterschiedlichste Ziele verfolgen: Häufig geht es aber darum, Menschen zu verbinden und Nutzern mit Produkten oder Services einen Mehrwert zu bieten – online wie offline. Ein großes Thema ist hier Fundraising, also das systematisch Sammeln von Geld zu bestimmten Zwecken. Unterstützer können auf speziellen Plattformen freiwillig Geld spenden, um eine Aktion oder eine Idee zu finanzieren. Nicht selten wird diese Art der Finanzierung auch für wohltätige Zwecke genutzt. Eine der bekanntesten digitalen Anlaufstellen hierzulande ist die Berliner Plattform Betterplace. Diese scheint nun aber Konkurrenz aus den USA zu bekommen.

Dort hat sich nämlich ein ähnliches Unternehmen mit dem Namen GoFundMe etabliert. Um seinen Kundenstamm zu erweitern, hat sich GoFundMe nun auch auf Deutschland ausgerichtet. Nicht nur für Projekte werden dort Unterstützer gesucht – auch einzelne Privatpersonen können um Spenden bitten. Aktuell gibt es die Plattform in 18 Ländern, weltweit kamen bisher Spenden in Höhe von insgesamt fünf Milliarden US-Dollar zusammen.

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