Immobilien unter dem Hammer

In- und Ausland

Kürzlich wurde bekannt, dass in Brandenburg ein ganzes Dorf zum Verkauf steht: Für mindestens 125.000 Euro soll der Ort Alwine den Besitzer wechseln. Konkret geht es um eine Fläche von 16.000 Quadratmetern und einige Häuser, die Mieteinnahmen generieren können (Weiterlesen). Was auf den ersten Blick verlockend wirken könnte, hat aber einen Haken. Der neue Eigentümer müsste eine nicht unerhebliche Summe in die Sanierung der Gebäude stecken. Tatsächlich kommt es in Deutschland immer wieder vor, dass baufällige Immobilien für Kleinstpreise oder gar für null Euro den Besitzer wechseln. Dies ist dann möglich, wenn der ursprüngliche Besitzer das Objekt von sich weist und auch der Staat daran kein Interesse hat. Für diese herrenlosen Immobilien kann sich jedermann als Besitzer eintragen lassen. Allerdings muss man auch etwaige offene Rechnungen übernehmen, die mit dem Gebäude in Verbindung stehen.

Eine Institution, die sich demgegenüber der Versteigerung von prestigeträchtigen Prachtbauten in der ganzen Welt verschrieben hat, ist das New Yorker Auktionshaus Concierge Auctions. Bei den dort angebotenen hochpreisigen Immobilien handelt es sich in der Regel um Villen und Schlösser, die in den USA, Kanada oder Europa gelegen sind. Laut dem Auktionator wurden 2016 Gebäude im Wert von insgesamt 300 Millionen US-Dollar versteigert. Der bislang größte Deal betraf demnach ein Anwesen in Hawaii, das für über zehn Million US-Dollar den Besitzer wechselte.

Zwischenbilanz

Seit Januar 2017 läuft in Finnland ein Programm, in dem testweise das Bedingungslose Grundeinkommen ausgezahlt wird. Von 200.000 Arbeitssuchenden wurden 2.000 Finnen ausgewählt, die jeden Monat 560 Euro ohne Gegenleistung erhalten. Noch bis Dezember 2018 soll die Initiative weitergeführt werden. Laut finnischen Medienberichten ist das Bedingungslose Grundeinkommen aber schon jetzt ein Erfolg: Die Betroffenen scheinen insgesamt motivierter und tatkräftiger. Auch planen offenbar einige den Schritt ins Unternehmertum oder haben eine feste Anstellung gefunden.

Auch in Deutschland scheint die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens beliebt zu sein. Das immerhin ergab eine repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Splendid Research, das über 1.000 Deutsche zwischen 18 und 69 Jahren zu diesem Thema befragte. Mehr als die Hälfte, ganze 58 Prozent der Interviewten, befürworten die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens. Bei einer gewissen Höhe des Geldbetrages gaben allerdings 38 Prozent an, ihre Arbeitszeit reduzieren oder ganz auf einen Job verzichten zu wollen.

Im Kaufrausch

Vergangenen Freitag zelebrierten weite Teile der westlichen Hemisphäre den sogenannten Black Friday. Dieses aus den USA stammende jährliche Shopping-Event findet auch seit einiger Zeit in Europa statt: Dabei gewähren Händler besondere Rabatte, sowohl im Laden vor Ort, als auch online. Vor allem in den USA freut sich der Handel an diesem Tag über hohe Umsätze.

So auch dieses Jahr. In den Vereinigten Staaten wurden am Black Friday rund acht Milliarden US-Dollar beim Online-Shopping ausgegeben – dies entspricht einer Steigerung von 18 Prozent im Vergleich zu 2016. Der stationäre Einzelhandel war zwar ebenfalls gut besucht, verzeichnete aber geringe Verluste. Das Kundenaufkommen ging hier um 1,6 Prozent zurück.

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