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Positive Stimmung

Einschätzungen und Wünsche

Eine neue Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) befasste sich mit der sogenannten Generation Mitte in Deutschland. Damit werden die 30- bis 59-jährigen Bundesbürger bezeichnet, welche nun zu ihrer finanziellen Situation und ihren zukünftigen Erwartungen befragt wurden. Dabei zeigte sich eine hohe Zufriedenheit unter den Interviewten: Ganze 79 Prozent schätzen ihre Lebensqualität als gut oder sehr gut ein. Parallel schrumpften laut der Erhebung die materiellen Sorgen der Generation Mitte. Exakt die Hälfte fürchtet sich 2017 vor einem geringeren Lebensstandard im Alter – im Jahr 2013 waren es noch 55 Prozent. Besonders stolz sind die Befragten auf die allgemeine Lebensqualität in Deutschland, die Presse- und Meinungsfreiheit sowie das deutsche Gesundheitssystem.

Gleichzeitig übten die Befragten aber auch Kritik: Als ungleich empfunden wird etwa die Einkommensverteilung in Deutschland (77 Prozent), sowie das aktuelle Pflegesystem (66 Prozent). Von der kommenden Bundesregierung wünscht sich die Generation Mitte gerade in diesen Bereichen Reformen. Ganz oben auf der Agenda steht ein bezahlbares Gesundheitssystem (84 Prozent), gefolgt von dem Wunsch nach Abbau sozialer Unterschiede (79 Prozent).

Ende der Abschottung

Der Finanzmarkt in China war Ausländern bisher weitgehend unzugänglich. Dies scheint sich in Zukunft zu ändern: Wie das chinesische Finanzministerium mitteilte, soll die Finanzbranche im Reich der Mitte offener und internationaler werden. Beispielsweise konnten Ausländer in China bisher nur recht unbegrenzt Firmenanteile von Finanzdienstleistern halten, es existierten Obergrenzen. Diese sollen in den kommenden Jahren gelockert werden. Erstmals können Ausländern damit bis zu 51 Prozent entsprechender Unternehmensanteile erwerben.

Schon während des Staatsbesuchs von US-Präsident Donald Trump hatte es Hinweise darauf gegeben, dass China seinen Finanzmarkt öffnen könnte. Trump hatte sich gegenüber Chinas Präsident Xi Jinping für eine sukzessive Öffnung des chinesischen Marktes ausgesprochen. Die jetzigen Pläne der Regierung in Peking stießen im Westen überwiegend auf Zustimmung. Vertreter der European Union Chamber of Commerce und der American Chamber of Commerce in China werteten den Schritt als positiv.

Eine enge Beziehung

Die Deutschen sind für ihre besondere Beziehung zum Bargeld bekannt: Mehr als andere Nationen zahlen Bundesbürger gerne mit Scheinen und Münzen. Bargeldlosen Bezahlmitteln stehen sie im Alltag nach weitläufiger Meinung eher verhalten gegenüber. Wenngleich das bargeldlose Bezahlen auch hierzulande allmählich an Fahrt gewinnt, sind Entwicklungen wie in Schweden oder China bisher noch nicht abzusehen – in diesen Ländern kommt Bargeld inzwischen immer seltener zum Einsatz.

Das genaue Gegenteil scheint in Deutschland der Fall zu sein, hier werden Münzen und Scheine offenbar gehortet. Eine neue Untersuchung zeigte, dass mehr als die Hälfte aller Deutschen bis zu 300 Euro an Bargeld in ihrem Zuhause lagern. Bei 7 Prozent sind es sogar mehr als 1.000 Euro. Experten sehen in diesem Verhalten eine Reaktion auf die aktuelle Nullzins-Phase – da die Zinsen auf dem Konto ausbleiben, tendieren die Deutschen zur Bargeldhortung, so die Theorie.

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