Marktbericht Oktober 2017: Bullzilla

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im Oktober 2017.

Aktienmärkte

Im Oktober 2017 zeigten sich die Aktienmärkte sehr stark. So konnte der DAXK einen Gewinn von mehr als 3 % erzielen und ließ damit den S&P 500, den Euro STOXX 600 und den Shanghai Composite hinter sich, welche zwischen 1 % und 2,5 % zulegten. Mit Abstand am auffälligsten verhielt sich jedoch der NIKKEI 225. Er verbuchte einen Zuwachs von mehr als 8 % und ließ jede Konkurrenz weit hinter sich. Größere Schwankungen blieben in allen Indizes aus.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Im Laufe des Monats kam es im Bereich der Währungen zu keinen größeren Schwankungen gegenüber dem Euro. Bis zum Monatsende lagen die größten Bewegungen in einem Bereich von plus 2 % bis minus 1 %. In den letzten Tagen des Oktobers verlor der Euro jedoch gegenüber allen Währungen leicht und schloss im Vergleich überwiegend negativ. Eine Steigerung von 1,5 % gegenüber dem Schweizer Franken blieb das einzige Plus im Oktober. Gegenüber den anderen Währungen verzeichnete der Euro Verluste zwischen 0,5 % und 2 %, die ihren Ursprung in den letzten Oktobertagen haben.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Wie im Vormonat verbuchte der Ölpreis Gewinne. Anfangs schien der Kurs ein wenig holprig, stabilisierte sich aber zur Mitte des Monats, um in der letzten Oktoberwoche einen steilen Anstieg von gut 6,5 % zu erleben. Der Goldpreis verhielt sich vergleichsweise zurückhaltend. Zwischenzeitlich notierte er 2 % höher, schloss im Oktober jedoch ein gutes halbes Prozent geringer.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Die Umlaufrenditen veränderten sich im Oktober nur marginal. Am extremsten schwankte der Zins in China, wo es nach einem vorübergehenden Rückgang auf minus 0,1 % zu einem Anstieg auf gut 0,1 % kam. Auf diesem Niveau verweilte der Zins schließlich. Die übrigen Schlusskurse lagen in einem Schwankungsbereich von höchstens 0,07 %.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Wie bereits angedeutet, zeigte die Zinsstrukturkurve beinahe keine Veränderung. Lediglich die US Bonds in den Laufzeiten von drei Monaten bis zehn Jahren notierten leicht höher.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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