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Deutschlands Tech-Unternehmer

Möglichkeiten und Grenzen

Seit einigen Jahren entstehen in Deutschland zunehmend junge Firmen, die die Finanzbranche mit sogenannten Robo Advisors revolutionieren wollen: Diese Programme verwalten automatisch und digital Vermögensportfolios für Kunden und liefern dazu passende dynamische Anlagestrategien. Die jungen Start-Ups in dieser Branche, Fin-Techs genannt, konnten sich naturgemäß nicht alle am Markt halten: Einige verschwanden, andere wuchsen und expandierten. Drei der größten deutschen Fin-Techs orientieren sich inzwischen Richtung Ausland – nach China, Großbritannien und in die USA. Immer wieder kommt es zudem vor, dass Großbanken die erfolgreichen Fin-Techs aufkaufen und in ihre Strukturen integrieren.

Auch in anderen Bereichen wächst die deutsche Digitalbranche, kämpft aber mitunter um die passende Finanzierung. So etwa in der Entwicklung von Videospielen: Deutschland ist hinter China, den Vereinigten Staaten und Japan eines der wichtigsten Länder für die Entwicklung von Videospielen und Gaming-Apps. In der Bundesrepublik setzt die aufstrebende Branche jährlich über drei Milliarden Euro um – dies ermittelte eine aktuelle Studie der Hamburg Media School. Das Problem ist nur: Lediglich 6,4 Prozent des Umsatzes kommen bei den deutschen Studios an, den Rest nehmen große Medienkonzerne ein, mit denen die kleinen Start-Ups zwangsläufig zusammenarbeiten müssen. Und auch von den Fördergeldern der meisten Bundesländer profitieren die kleinen Firmen eher selten – hier werden vor allem Tech-Newcomer bezuschusst, die mit Gaming wenig Berührungspunkte haben.

Die BaFin warnt

Krypto-Währungen wie Bitcoin schießen zurzeit wie Pilze aus dem Boden: Laut neuesten Schätzungen existieren fast 1.300 unterschiedliche Digital-Währungen weltweit; deren gesamtes Kapitalvolumen dürfte laut Expertenmeinung bei rund 200 Milliarden US-Dollar liegen. Aus der Taufe gehoben werden Krypto-Währungen in der Regel durch sogenannte Initial Coin Offerings (ICO) – neues Digitalgeld wird dabei von Privatpersonen geschaffen und ohne weitere Sicherheiten als Investment angeboten. Bezüglich dieser ICOs hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nun eine Warnung ausgesprochen: Es handle sich bei ICOs um "höchst spekulative Investments", bei denen ein "Totalverlust [der] Investition möglich" sei. Auch sind laut BaFin gerade anonyme Krypto-Währungen für "Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung" anfällig.

Demgegenüber scheint es weltweit risikoaffine Anleger zu geben, die die Investition in Krypto-Währungen weiterhin nicht scheuen: Diese erlebten jedoch am vergangenen Freitag mitunter eine Überraschung, als der Kurs der bekanntesten Digital-Währung Bitcoin plötzlich einbrach. Der Kurs fiel um rund fünf Prozent auf einen Wert von 6.750 US-Dollar. Das entspricht einem Verlust von etwa 1.000 US-Dollar.

Urban und teuer

Eine neue Studie betrachtete die Preisentwicklung auf dem globalen Immobilienmarkt und erstellte daraufhin eine Liste der Städte mit den teuersten Wohnimmobilien. Noch knapp im Top-Ten-Ranking befindet sich hier Berlin: Die deutsche Hauptstadt bietet zwar bundesweit den teuersten Wohnraum, international reicht es allerdings nur für den zehnten Platz.

Auch andere europäische Metropolen wie Paris und Madrid belegen einen Platz in den Top Ten der Liste. Die beiden Städte mit dem teuersten Wohnimmobilien finden sich jedoch in China: Noch vor Shanghai steht aktuell die südchinesische Stadt Guangzhou. In der Handels-Hochburg wurde im letzten Jahr ein Preisanstieg von 36 Prozent für Wohnraum verzeichnet.

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