menu
Deutsche Wertpapiertreuhand
Login exit_to_app

Was kommt nach dem Jahr 2030?

Wer bekommt wie viel?

Eine neue Studie befasste sich mit der Vorsorgesituation in der Bundesrepublik. Der Vorsorgeatlas Deutschland, welchen das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg (FZG) nun veröffentlichte, zeichnet ein zwiespältiges Bild. Die heute 50- bis 65-Jährigen werden laut der Untersuchung ihren Lebensstandard mit Hilfe der Grundversorgung im Alter sichern können: Sie erhalten etwa 64 Prozent ihres letzten Bruttogehalts als monatliche Rente. Dies entspricht 1.184 Euro. 35- bis 49-Jährige liegen laut der Erhebung bei rund 43 Prozent, also 1.048 im Monat. Im Durchschnitt können die aktuell 34 Millionen Versicherten in Deutschland mit einem monatlichen Rentenbetrag von 1.070 Euro rechnen, was etwa der Hälfte (48 Prozent) ihres letzten Bruttogehalts entspräche. Damit bleibe die gesetzliche Rentenversicherung laut FZG über das Jahr 2030 hinaus der Grundpfeiler der Altersvorsorge.

Schwieriger haben es nach den Vorsorgeatlas-Ergebnissen hingegen die heute 20- bis 34-Jährigen: Sie erhalten bei Renteneintritt lediglich eine Grundversorgung von 38,6 Prozent, was 981 Euro entspricht. Notwendig für den Erhalt des Lebensstandards wäre laut Experten aber eine Quote von 60 Prozent. Damit würden den heute 20- bis 34-Jährigen monatlich rund 800 Euro fehlen. Die Studie rät hier zu privater Vorsorge, die Hand in Hand mit der gesetzlichen Rente gehen soll: Mit dem so entstehenden Vorsorgepaket könne eine Versorgung von bis zu 83 Prozent erzielt werden.

Weihnachtsgeld, doch nicht für alle

Einige Betriebe in der Bundesrepublik zahlen im November jeden Jahres Sonderzahlungen an ihre Mitarbeiter, das sogenannte Weihnachtsgeld. In manchen Fällen sind diese Bonusgelder tariflich vorgeschrieben, mitunter handelt es ich aber auch um freiwillige Zahlungen der jeweiligen Firma. Eine neue Studie aus dem Umfeld der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung beschäftigte sich mit Weihnachtsgeldzahlungen in Deutschland und befragte dazu 17.000 Beschäftigte im Zeitraum von August 2016 und August 2017.

Dabei zeigte sich, dass rund die Hälfte der bundesweit Beschäftigten in diesem Monat ein Weihnachtsgeld erhalten – insgesamt 55 Prozent. Besonders hohe Chancen haben Arbeitnehmer, die in Unternehmen mit Tarifvertrag arbeiten: Hier freuen sich ganze 74 Prozent über ein Weihnachtsgeld. Die besten Konditionen erhalten dabei Beschäftigte aus der Chemie- und Druckindustrie, dem Süßwarengeschäft und dem Bankgewerbe. Die Bonuszahlungen entsprechen hier 95 Prozent bis 100 Prozent des regulären Monatseinkommens. Keinerlei Weihnachtsgeld erhalten hingegen Arbeiter im Bereich Gebäudereinigung: Weder in Ost- noch in Westdeutschland werden in dieser Branche Sonderzahlungen zu Weihnachten geleistet.

Festtags-Budgets

Eine weitere Studie ging der Frage nach, wie viel Geld deutsche Konsumenten dieses Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben möchten. Insgesamt wurden hierbei 1.000 Bundesbürger befragt: So beträgt das durchschnittliche Budget der Deutschen für das kommende Weihnachten 565 Euro. Gleichzeitig planen 50 Prozent der Interviewten, ihre Geschenkeinkäufe ausschließlich online erledigen, vermehrt mit Hilfe eines mobilen Endgerätes. Da überrascht es nicht, dass 74 Prozent der Befragten ein Smartphone unter den Tannenbaum legen wollen.

Dies allerdings scheint einigen Händlern Sorgen zu bereiten: Da die neuesten Smartphones auf dem Markt inzwischen knapp 1.000 Euro kosten, könnten die Kunden ihre übrigen Käufe rund um das Weihnachtsgeschäft zurückfahren. Vor allem der Einzelhandel in den USA fürchtet eine solche Entwicklung.

Weiterlesen:

09132 750300

Montag bis Freitag von 9 bis 22 Uhr stehen wir Ihnen persönlich und diskret zur Verfügung.
Rufen Sie uns an oder senden Sie uns eine E-Mail, unter Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.