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Anlegermonitor Oktober 2017: Der Wunsch nach Verlässlichkeit

Welche Themen bewegen unsere Mandanten zurzeit besonders? Und wie bewerten sie das Umfeld für die Vermögensanlage? Diese Fragen stellt die Deutsche Wertpapiertreuhand einmal im Monat ihren Senior Partnern in Form einer internen Umfrage.

Ein spezifisches Stimmungsbild

Ziel ist es offenzulegen, wie unsere Mandanten denken und wo sie Chancen, Risiken und Möglichkeiten ihrer Vermögensentwicklung wahrnehmen. Bei der Auswertung der erhobenen Daten wurde deutlich, dass sich die wichtigen Punkte in zwei Kategorien einordnen lassen.

Zunächst sind da jene Themen, die das persönliche Umfeld der Mandanten betreffen. Relevant sind hier vor allem Einflussfaktoren auf die Entwicklung ihres Privatvermögens. Demgegenüber wurden in einer zweiten Kategorie Themen genannt, die durch innen- und außenpolitische Entwicklungen bedingt sind. Die eigene Geldanlage betreffen diese Faktoren hingegen nur indirekt.

Bei der Frage, wie ihre Mandanten das momentane Umfeld für die Vermögensanlage einschätzen, konnten unsere Senior Partner einen Wert auf einer Skala von 1 bis 10 angeben. Der Wert 1 stand für eine sehr negative Stimmung, der Wert 10 für eine besonders positive.

Stimmungsbarometer

Am häufigsten wurde bei unserer Umfrage der Wert 5 genannt. Laut den Angaben unserer Senior Partner bewerten 50 Prozent der Mandanten das momentane Umfeld für die Vermögensanlage mit dieser Ziffer: Die Hälfte der Einschätzungen war also positiv bis neutral bzw. negativ bis neutral. Die angegebenen positiven Bewertungen reichen von den Werten 6 bis 8. Insgesamt 40 Prozent der befragten Berater nannten einen dieser Werte.

Im Mittel wurde von unseren Senior Partnern eine Einschätzung von 5,5 gegeben: Das heißt, die Mandanten stehen dem aktuellen Umfeld für die Vermögensanlage im Durchschnitt recht neutral gegenüber. Die Standardabweichung der erhobenen Werte liegt außerdem bei 1,61.

Persönliches Umfeld und Vermögensentwicklung

Der Monat Oktober bot einige Schlagzeilen, sowohl die europäische Geldpolitik als auch den Finanzmarkt betreffend. Eben jene Themen beschäftigten auch die Mandanten: Am häufigsten stellte sich für unsere Anleger die Frage nach der Zinspolitik der EZB. Nach dem Vorpreschen der US-Notenbank Fed und der Bank of England erklärte die Europäische Zentralbank, ihre Anleihenkäufe zurückzufahren. Für unsere Mandanten blieb der EZB-Kurs dennoch undurchsichtig: Deuten Mario Draghis Pläne auf ein kommendes Ende der Nullzins-Politik hin? Und wie wird sich im aktuellen finanzpolitischen Klima die Inflation entwickeln?Auch die aktuell steigenden Aktienkurse betrachteten die Anleger mit Argwohn. Man fragte sich, wie lange die positive Entwicklung anhalten wird und wann die Kehrtwende folgt. Damit verbunden war das immer wieder artikulierte Risiko eines möglichen Markt-Crashes.

Hinzu kamen weitere Themen, die die individuelle Lebens- und Vermögenssituation der Mandanten betrafen. Altersvorsorge und Pflege im Alter wurden genannt, ebenso wie Erbregelungen und die Organisation der Unternehmensnachfolge. Besonderes Vertrauen schienen die Mandanten in Immobilien als Wertanlage zu setzen, wenngleich die stetig steigenden Kaufpreise als Problem empfunden wurden. Im Allgemeinen legten die Mandanten Wert auf Transparenz und Vertrauen bei ihrer Geldanlage.

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • Kurs der EZB, Nullzins-Phase, Inflation
  • Steigende Aktienkurse & Sorge um einen baldigen Marktcrash
  • Altersvorsorge, Pflege im Alter
  • Steigende Immobilienpreise
  • Vertrauen und Transparenz bei der Geldanlage
  • Erbregelung & Stiftungen
  • Planung der Unternehmensnachfolge

Äußere Einflussfaktoren

Innen- und außenpolitische Themen bestimmten ebenfalls das Denken der Mandanten. Besonders präsent war dabei der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea, der im Oktober die Schlagzeilen beherrschte. Damit verbunden war auch die Sorge um internationale Auseinandersetzungen und eine mögliche kriegerische Eskalation.

Ebenfalls besorgt blickten die Anleger auf die Abspaltungsbestrebungen Kataloniens, welche bei ihnen für Verunsicherung sorgten. Themen wie die Außenpolitik der Türkei und die Brexit-Verhandlungen in Brüssel waren gleichfalls relevant.

Ein weiteres bestimmendes Sujet war die Bundestagswahl und die damit verbundenen Jamaika-Koalitionsgespräche. Das dadurch entstandene politische Vakuum machte die Anleger wachsam: Vor allem die kommende Steuerpolitik und die deutsche Staatsverschuldung, aber auch der Einzug der AfD in den Bundestag waren hier Thema.

Zudem spielte der Währungs-Markt eine Rolle. Hier interessierten sich unsere Mandanten sowohl für die Entwicklung des US-Dollar-Kurses, als auch für Krypto-Währungen, im speziellen Bitcoin.

Themen, die unsere Mandanten bewegten:

  • Konflikt zwischen den USA und Nordkorea
  • Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien
  • Koalitionsverhandlungen in Deutschland, Einzug der AfD in den Bundestag
  • Steuerpolitik der kommenden Bundesregierung
  • Krypto-Währungen & US-Dollar-Kurs
  • Türkei und Brexit
  • Staatsverschuldung in Deutschland

Jene Themen, die die Mandanten der Deutschen Wertpapiertreuhand im Oktober 2017 beschäftigten, stellen sich also als vielfältig und weit gestreut dar. Das Spektrum beginnt bei persönlichen Überlegungen das eigene Vermögen betreffend, und reicht bis zu Gedanken rund um Bundes- und Außenpolitik.

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