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Der Weg zum nachhaltigen Investment

Neugier und Hemmungen

Immer mehr Privatanleger haben offenbar ein Interesse daran, ihr Geld in nachhaltige Anlagekonzepte zu investieren: Bei dieser speziellen Anlageform soll das Investment nicht nur Rendite abwerfen, sondern auch einen höheren Nutzen stiften. Häufig werden in diesem Kontext Klima- und Umweltschutz genannt. Dennoch sind die Anlagemöglichkeiten recht breit gefächert – während Anleger gleichzeitig sehr individuelle Vorstellungen von der Sinnhaftigkeit einer Investition haben.

Das Institut für nachhaltige Kapitalanlagen (NKI) fand nun im Auftrag des Marktforschungsinstituts GfK heraus, dass nachhaltige Anlagekonzept auch in der Bundesrepublik gefragt sind. Fast 40 Prozent der deutschen Privatanleger denken inzwischen darüber nach, ihr Geld in diesem Bereich zu investieren. Bisher allerdings scheint es nur bei den Überlegungen zu bleiben: Lediglich 4,8 Prozent der Befragten haben sich bisher zu einem tatsächlichen Invest in nachhaltige Anlagekonzepte entschlossen. Das entspricht nur jedem zehnten Interessenten. Laut NKI fühlen sich die privaten Anleger mit der Komplexität des Themenfeldes überfordert – häufigen fehlen ihnen offenbar weitergehende Informationen, die ein tatsächliches Investment begründen könnten.

Das Erbvolumen wächst weiter

Erbschaften werden in Zukunft noch größer werden: Zu diesem Ergebnis kam eine repräsentative Umfrage des Forschungsinstituts YouGov und der Quirin Privatbank. Vier von zehn Befragten planen eine Summe von rund 100.000 Euro zu vererben. Ganze 20 Prozent schätzen ihre Erbmasse sogar auf 250.000 Euro. Ein nicht unerheblicher Teil des Geldes scheint in Immobilien angelegt zu sein, wie die Untersuchung ergab. In wenigen Jahren könnte laut YouGov sogar jede zweite Erbschaft ein Haus oder eine Eigentumswohnung enthalten.

Insgesamt wurden für die Studie fast 7.500 Personen im April diesen Jahres zum Thema Erbschaft befragt. Auch zeigte sich dabei, dass 35 Prozent der Interviewten schon einmal ein Erbe angetreten haben. Die regionalen Unterschiede sind hier eher gering: In Bayern etwa erbten bis dato 38 Prozent der Befragten, in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern waren es 31 Prozent. In Hessen fanden sich hingegen die größten Erbschaften. Jeder vierte erhielt hier ein Erbe von rund 100.000 Euro. Die Zahlen von YouGov decken sich also mit den Ergebnissen früherer Untersuchungen (Weiterlesen).

Handlungsbedarf?

Für eine neue Untersuchung wurden junge Deutsche zwischen 18 und 34 Jahren zu ihrem Finanzwissen befragt. Insgesamt interviewte die Studie rund 1.000 Personen. Dabei wurde deutlich, dass sich mehr als die Hälfte der Befragten keine Kompetenz in Finanzfragen zutraut. Lernwille besteht dennoch: 80 Prozent möchten laut der Erhebung gerne mehr über das Thema Finanzen lernen.

Zu einem etwas anderen Ergebnis kam eine zweite Studie, die ebenfalls 1.000 Bundesbürger bezüglich ihrer Selbsteinschätzung in Finanzthemen befragte. Ganze 80 Prozent bezeichneten ihr Finanzwissen in diesem Fall als gut oder sehr gut. Bei der konkreten Anlage gerieten die Interviewten dann aber offenbar ins Stocken: Nurmehr rund 30 Prozent wussten über Anlagekonzepte Bescheid, 40 Prozent schreckten vor einem tatsächlichen Investment zurück.

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