Auszeichnungen für Gründer

Unternehmertum im Fokus

Jedes Jahr werden neue Unternehmen in unterschiedlichsten Branchen gegründet. Besonders viele Start-Ups entstehen im Tech-Bereich, auch in Deutschland. Hier hat sich inzwischen eine dicht vernetzte Community gebildet, die in Form verschiedenster Kanäle nach Außen kommuniziert. So auch durch das Magazin Gründerszene, welches regelmäßig jene Unternehmen auszeichnet, die in den letzten Jahren am stärksten gewachsen sind. Im Einzelnen wurde dabei das Umsatzwachstum der vergangenen drei Geschäftsjahre betrachtet. Auf Platz Drei findet sich die uberall GmbH, welche Apps für Marketingzwecke entwickelt. Das Start-Up GastroHero belegt den zweiten Platz: Das Unternehmen setzt auf E-Commerce im Bereich Gastronomietechnik. Den Ersten Platz konnte sich die Lesara GmbH sichern. Sie verkauft Mode und Einrichtungsgegenstände über das Internet. Die meisten Firmen des aktuellen Ranking wurden in Berlin, Hamburg und München gegründet.

Mit Blick auf Regionalität versuchen daher auch immer mehr Bundesländer, lokale Firmengründungen hervorzuheben. In Hessen etwa gibt es den Hessischen Gründerpreis, welcher junge Start-Ups in verschiedenen Kategorien ehrt. Dieses Jahr nahmen 94 Unternehmer und Unternehmerinnen an dem Wettbewerb teil, neun erreichten das Finale. Am 1. November 2017 sollen die drei Sieger in Darmstadt ausgezeichnet werden.

Mögliche Entspannung?

Weltweit steigen die Preise für Wohnraum in den Metropolen – dies spüren vor allem Mieter. Eine neue Erhebung listete nun die teuersten Städte der Welt in Bezug auf Mietpreise auf. Konkret ging man der Frage nach, wie viel Quadratmeter Wohnfläche maximal für einen Preis von 1.500 Dollar in der jeweiligen Stadt zu mieten sind. Die teuersten Metropolen lauten demnach New York, London und San Francisco. Für die genannte Monatsmiete erhält man hier lediglich zwischen 26 Quadratmeter und 29 Quadratmeter Wohnraum. Im Vergleich dazu sieht es in Berlin mit 139 gebotenen Quadratmetern schon besser aus. Dennoch befindet sich die Bundeshauptstadt immer noch im Top 30 Ranking der Metropolen mit den teuersten Mietpreisen.

Einen neuen Trend scheint es hingegen auf dem Markt für Eigentumswohnungen und Häuser zu geben: Hier sind die Preise erstmals nur moderat gestiegen, was einige Experten als Kehrtwende deuten. So betrug der Preisanstieg im dritten Quartal 2017 weniger als ein Prozent im Vergleich zum Vorquartal – in München sanken die Preise für Eigentumswohnungen sogar leicht um 0,4 Prozent.

Selbstwahrnehmung

Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband hat Bundesbürger befragt, wie sie ihre Vermögenssituation einschätzen. Interviewt wurden fast 3.000 Personen ab 14 Jahren. Dabei kam ans Licht, dass sich fast 60 Prozent gut oder sehr gut versorgt fühlen. Mehr als die Hälfte der Befragten setzt demnach auf eine selbstbewohnte Immobilie, um Vermögen aufzubauen. Während Lebensversicherungen vor zehn Jahren noch sehr beliebt haben, schwand das Vertrauen in diese Anlageform – nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Nullzins-Phase. 2007 bauten ganze 66 Prozent der Befragten auf Lebensversicherungen, inzwischen sind es nur noch 24 Prozent.

Vor zehn kaum gekannt waren Aktien, welche heute von 28 Prozent der Befragten favorisiert werden. Der Bausparvertrag und das Sparbuch verloren hingegen an Popularität: Die Akzeptanz für diese Anlageprodukte ging in den letzten zehn Jahren um durchschnittlich zehn Prozent zurück.

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