Vor geschlossenen Türen

Banken-Rückgang seit der Krise

Laut einem am Montag veröffentlichten Bericht der Europäischen Zentralbank (EZB) ist die Anzahl der Banken im Euro-Raum rapide gesunken. Zur Zeit der Bankenkrise im Jahr 2008 existierten in der Euro-Zone 6.768 Kreditinstitute. Im letzten Jahr sank die Zahl auf 5.073, was einem Rückgang von rund 25 Prozent entspricht. Ähnliche Zahlen finden sich auch bei den Filialschließungen: In den letzten acht Jahren verschwanden fast 37.000 Filialen im Euro-Raum, am häufigsten schlossen Kunden-Center in Spanien. Insgesamt existierten vor der Finanzkrise laut EZB etwa 20 Prozent mehr Filialen.

In der Bundesrepublik ist die Versorgung mit Bankfilialen dennoch weiterhin gut. Eine einzelne Filiale versorgt hier im Durchschnitt 2.575 Bürger. Eine höhere Dichte findet sich nur in Österreich, Frankreich, Spanien und Italien. Die meisten Schließungen gab es hingegen in den Niederlanden, wo sich aktuell rund 10.000 Kunden eine Bankfiliale teilen.

Wie mit Krypto-Währungen umgehen?

Die Cyber-Währungen Bitcoin bricht immer neue Rekorde: Erst kürzlich knackte sie die 6.000-Dollar-Marke und liegt damit auf einem historischen Hoch. Krypto-Geld lockt zwar aktuell mit hohen Renditen, gilt aber weithin als riskantes und hochspekulatives Anlageprodukt. Staatliche Regulierungsstellen auf der ganzen Welt versuchen daher, den aufgeblähten Krypto-Markt in geregelte Bahnen zu lenken. Das konkrete Vorgehen ist dabei von Land zu Land unterschiedlich. Während China kürzlich alle Krypto-Marktplätze schloss, floriert in Japan das Geschäft mit Bitcoin & Co. Dort sind Cyper-Währungen als Zahlungsmittel zugelassen, die entsprechenden Handelsbörsen werden aber seit diesem Monat stark überwacht. Die USA halten sich in Fragen der Regulierung traditionell zurück: Allein New York schreibt feste Regeln für das Geschäft mit Krypto-Währungen vor. Für die BaFin in Deutschland ist Cyber-Geld hingegen kein offizielles Zahlungsmittel, kann aber zum Tausch verwendet werden.

Wie mit dem Krypto-Hype umgegangen wird, ist also stark landesabhängig. Hinter all diesen Regulierungsversuchen steht aber immer der Wunsch nach mehr Sicherheit. Entwickler aus dem Silicon-Valley wollen dem Rechnung tragen und planen eine neue Krypto-Währung namens Basecoin, die durch Wertstabilität punkten soll. Auf diese Weise will man den Investoren besonderen Schutz vor Wertverlust bieten. Die Programmierer sehen für den Basecoin einen festen Wechselkurs zum US-Dollar vor: Je nachdem, wie sich der Dollar entwickelt, wird auch die Krypto-Währung angepasst. Dadurch, so die Entwickler, könne der Basecoin als sicheres reguläres Zahlungsmittel verwendet werden.

Teure Steine überall

Zurzeit werden in Auktionshäusern rund um die Welt gehäuft Diamanten zur Versteigerung angeboten – so auch bei Sotheby's. Das traditionsreiche Auktionshaus unterhält Zweigstellen sowohl in Europa, als auch in Nordamerika und Asien: Der Ableger in Hongkong will nun mehrere Diamanten versteigert, zum Teil auch weltbekannte Exemplare. So findet sich im Sortiment der größte je gefundene rosafarbene Diamant, der Raj Pink. Sein Wert wird auf 20 bis 30 Millionen US-Dollar geschätzt. Auch die sogenannten Donnersmarck-Diamanten, welche für ihren gelb-goldenen Schimmer berühmt sind, sollen Teil der Auktion im November diesen Jahres sein.

Edelsteine für kleineres Geld werden hingegen bei einer speziellen Online-Auktion der Stadt Bad Krozingen in Baden Württemberg angeboten. Durch eine Zwangsvollstreckung ist Bad Krozingen kürzlich in den Besitz von rund 900 Diamanten gekommen, von denen nun 190 versteigert werden sollen. Laut einem Gutachten haben die angebotenen Steine einen Wert von mehreren zehntausend Euro.

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