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Buchrezension: Robert Velten – Mehr als Reichtum

Dr. Robert Velten ist ein Geschäftspartner der Deutschen Wertpapiertreuhand und Manager des Investmentfonds Velten Strategie Deutschland. In seinem im Juni diesen Jahres erschienenen Ratgeber Mehr als Reichtum beschäftigt er sich mit Vermögenskultur und Anlagestrategien.

Kurzweilig und informativ betrachtet Velten verschiedene Arten des Vermögens, diskutiert Formen modernen Konsums und zeigt die Faktoren eines nachhaltigen Vermögensaufbaus. Immer wieder streut er dabei Exkurse in die Kulturgeschichte, in Film und Literatur ein, um seine Ausführungen anschaulich zu bebildern.

Potentiale erkennen und ausbauen

Zunächst trifft der Autor die grundsätzliche Unterscheidung zwischen den Begriffen reichen und vermögen. Menschen, die lediglich reichen, planen nicht auf lange Sicht und hangeln sich umständlich von Rechnung zu Rechnung. Vermögende Menschen hingegen denken voraus und schöpfen aus zweierlei Quellen: Zum einen besitzen sie materielles Vermögen (in Form des eigenen Kapitals), zum anderen immaterielles Vermögen (dieses beinhaltet ihre individuellen Fähigkeiten, ihr Potential und ihre Schaffenskraft).

Immer wieder spielt Konsumverhalten in Veltens Buch eine Rolle. Der Autor rät zu überlegten Käufen und einem bewussten Genuss im Alltag: Dadurch würde nicht nur die Lebensqualität gesteigert, sondern auch der Geldbeutel geschont. Eben jenes gesparte Geld könne dann sinnvoll und renditestark investiert werden. Es scheint dem Autor generell ein Anliegen, seine Leser zu nachhaltigem und selbstbewusstem Handeln zu ermutigen. Hier liegt laut Velten das größte Potential des Individuums: Wer sinnstiftend in sein eigenes Wohlbefinden investieren, kann dadurch besser und effektiver arbeiten – und schlussendlich auch sein finanzielles Vermögen vermehren.

Mit Weitsicht handeln

Welche Arten von Vermögen gibt es? Im Laufe der Lektüre wird deutlich, dass sich der Begriff Vermögen weit fassen lässt und unterschiedliche Formen annimmt. Der Autor nennt das Erwerbsvermögen, das Zeitvermögen, das Persönlichkeitsvermögen und schlussendlich das Produktive Kapitalvermögen. Velten widmet jeder dieser Vermögens-Varianten ein eigenes Kapitel, welches er individuell mit anschaulichen Beispielen illustriert. Am Ende steht die Sentenz: Wer seine Fähigkeiten ernst nimmt und pflegt, der wird auf lange Sicht Vermögen aufbauen – sowohl in persönlicher, als auch in finanzieller Hinsicht.

Der Autor bietet dabei keine kurzfristigen Scheinlösungen, sondern präsentiert ein ganzheitliches Modell, das Lebensqualität mit Vermögensaufbau verbindet. Jeder Einzelne sollte laut Velten elaborieren, was ihm (oder ihr) wichtig ist – und eben für diese wenigen Dinge Geld ausgeben. Das ermöglicht die Freiheit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Gleichzeitig plädiert Velten dafür, unnötigen Ballast abzuwerfen und sich auf all jenes zu konzentrieren, das individuell wichtig und wertvoll ist im Leben.

Résumé

Robert Veltens Mehr als Reichtum ist aus zweierlei Gründen lesenswert: Zum einen handelt es sich um eine kurzweilige Lektüre, die weder strikte Verhaltensregeln vorschreibt, noch unhaltbare Versprechungen macht. Zum anderen erhält der Leser die Möglichkeit, in aller Ruhe über sich selbst, seine Lebens- und Anlageziele nachzudenken. Das Buch gibt jene Denkanstöße, die es braucht, um sich der eigenen Fähigkeiten bewusst zu werden, diese zukünftig auszuformen und mit Zeit und Geld in sie zu investieren. In seinem Erwerbsleben wandelt der Leser dieses geschärfte Persönlichkeitsvermögen dann in Gehalt um, spart und legt das Gesparte langfristig an. Die so gewonnene Rendite ermöglicht ihm einen langfristigen, beständigen Vermögensaufbau.

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