Marktbericht September 2017: Aufwind zum Herbstbeginn

Mit dem Marktbericht präsentieren die Portfoliomanager der Deutschen Wertpapiertreuhand eine Kursrückschau des vergangenen Monats. Diesmal betrachten wir die Entwicklung des Finanzmarktes im September 2017.

Aktienmärkte

Im September 2017 stand der DAXK mit einem Zuwachs von knapp 6,5 % an der Spitze eines insgesamt starken Monats des Aktienmarktes. Der Europe STOXX 600 konnte nicht im gleichen Maße profitieren, verzeichnete aber ebenfalls einen Gewinn von knapp 4 %. Mit beinahe dem gleichen Zuwachs schloss der NIKKEI 225, schwankte im Laufe des Monats jedoch etwas stärker als der Europäische Markt. Der S&P 500 wuchs um vergleichsweise geringe 2 % und blieb damit noch vor dem Shanghai Composite, der nach einem sehr bewegungsschwachen Monat knapp 0,5 % einbüßte.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Währungen

Wie auch im Vormonat entwickelte sich der Euro ruhig gegenüber den anderen Währungen. Eine Ausnahme bildete hier das Britischen Pfund, gegen das er mehr als 4 % verlor. Zum größten Zuwachs mit knapp 1,5 %, welcher sich zwischenzeitlich über 2 % streckte, kam es beim Japanischen Yen. Alle anderen Währungen schlossen im Bereich von Plus/Minus 1 % gegenüber dem Vormonat. Dabei blieben sie beinahe die ganze Zeit innerhalb eines einprozentigen Schwankungskorridors.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Gold und Öl

Auch in diesem Monat zeigte sich der volatile Charakter von Rohstoffen. In den Vormonaten konnte Gold meist zulegen, während der Ölpreis fiel. In diesem Monat drehte sich dieses Verhältnis allerdings. Öl schloss, nachdem es zwischenzeitlich mehr als 12 % gewonnen hatte, immer noch mit einem hohen Gewinn von fast 10 %. Gold durchlebte im September zwar keine größeren Extrema, verlor dafür stetig und war am Ende des Monats gut 3 % leichter.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 100 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
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Zinsen

Zu Beginn des Monats variierten die gezeigten Umlaufrenditen kaum. Während sich die chinesische Zinsen den kompletten Monat über kaum änderten, bewegten sich die übrigen ab der zweiten Woche stark. Den größten Ausschlag mit 0,27 % erlebte hier wie auch bei den Währungen der Britische Wert. Die US-Umlaufrendite schloss 0,18 % höher, die Deutsche und die Schweizer Umlaufrendite verzeichneten ein Plus von 0,1 % – während sich die Japanische nur marginal um plus 0,04 % änderte.

Für einen sinnvollen Vergleich wurde die Grafik zum Start auf den Wert 0 normiert. Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.
Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

Die größte Veränderung an den Zinsstrukturkurven lässt sich entsprechend der Zinsänderungen bei der Britischen Kurve erkennen, die zugleich eine linearere Form annahm. Zudem lässt sich bei den Deutschen Anleihen mit einer Laufzeit von drei Monaten und den Japanischen Kurzläufern ein geringer Rückgang erkennen.

Charts bereitgestellt von Bloomberg L.P.

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