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Vermietung und Vermögensaufbau

Welcher Ertrag?

Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaftsforschung (IW) in Köln beschäftigte sich mit der finanziellen Situation von Vermietern in der Bundesrepublik. Exemplarisch wurden hier die Städte Köln und Düsseldorf betrachtet. Es zeigte sich: Fast zwei Drittel der Mietwohnungen in Deutschland werden von Privatpersonen angeboten, insgesamt 60 Prozent. Doch lohnt sich das Vermieten der eigenen Immobilie aktuell? Immerhin gilt dies vielerorts weiterhin als einträgliche Einnahmequelle. Nach den Ergebnissen des IW ist die Realität aber komplexer: Rund die Hälfte der befragten Vermieter nimmt im Jahr weniger als 5.000 Euro netto ein, etwa 7 Prozent machen sogar Verluste.

Was bedingt diese Situation? Anders als professionelle Wohnungsgesellschaften erhöhen Privatpersonen laut IW seltener die Miete, wichtiger ist ihnen offenbar ein möglichst positives Verhältnis zu ihren Mietern. Die menschliche Komponente spielt hier naturgemäß eine größere Rolle als bei etablierten Mietfirmen: Man muss darauf vertrauen, dass die Wohnung pfleglich behandelt wird. Wenn Privatpersonen die Miete dennoch erhöhen, geschieht dies in der Regel erst bei einem Mieterwechsel. Hier greifen dann aber mitunter gesetzliche Bestimmungen, die den Mietertrag weiter drücken können: Die Mietpreisbremse wird von IW genannt – aber auch vorgeschriebene Gebäudesanierungen.

Weniger Standorte

Schon vor einiger Zeit wurde die Befürchtung laut, dass immer mehr Bankfilialen – vor allem in ländlichen Gebieten – verschwinden könnten. Mehrere Gründe wurden dabei vorgebracht: Der Sparzwang der Banken durch die momentane Nullzins-Phase etwa, oder auch die Umwälzung der Branche durch vermehrtes Online-Banking. Der Bundesverband deutscher Banken beteuerte erst kürzlich, dass die bundesweite Versorgung mit Geldautomaten gesichert sei – mitunter aber auf Kosten der Standortdichte.

Dieser Tendenz wurden nun erstmals auch konkrete Zahlen gegenübergestellt: Laut einer Erhebung der Förderbank KfW und der Universität Siegen wurden zwischen 2014 und 2015 deutschlandweit ca. 2.2000 Filialen geschlossen. Im Jahr 2000 existierten noch 38.000 Einzelstandorte, die sich 2015 allerdings auf 28.000 reduziert hatten. Das entspricht einem durchschnittlichen Rückgang von zwei Prozent im Jahr. Insgesamt ist damit ein Viertel der Filialen verschwunden.

Löhne klettern langsam

Eine neue Erhebung hat sich mit der Lohnsteigerung im Jahr 2017 beschäftigt. Dazu wurden Angestellte aus insgesamt 25.000 Firmen befragt. Diese sogenannte Vergütungsstudie des Beratungsunternehmens Korn Ferry Hay Group kam zu dem Ergebnis, dass die Gehälter dieses Jahr im Schnitt um 2,4 Prozent in die Höhe kletterten. Bei den Arbeitnehmern kam aber nur weniger als ein Drittel davon an. Grund ist die Inflationsrate von 1,7 Prozent, die die Lohnsteigerung auf 0,7 Prozent schmelzen ließ.

Trotz der guten Konjunktur in Deutschland sind die Gehaltssteigerungen 2017 damit vergleichsweise gering. Lediglich im Jahr 2011 kam ein noch niedrigerer Wert zustande. Damals wuchsen die Löhne um niedrige 0,2 Prozent.

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