Allianz Global Wealth Report 2017

Vor Kurzem veröffentlichte der Münchner Versicherungsdienstleister Allianz einen Global Wealth Report. Dabei handelt es sich um eine jährlich erscheinende Erhebung, die Daten zum weltweiten privaten Geldbesitz eruiert. Mit Blick auf das Jahr 2016 berichtet die Studie zum nunmehr achten Mal über die Vermögensverhältnisse von Privathaushalten rund um die Welt.

Deutliches Plus

Dabei zeigte sich, dass das globale Privatvermögen im letzten Jahr deutliche Steigerungen verzeichnete: Im Durchschnitt wuchs der Besitz der Weltbevölkerung um 7,1 Prozent. Das Brutto-Gesamtvermögen auf der Erde beträgt damit erstmals ganze 169,2 Billionen Euro. Laut Allianz waren die globalen Vermögenswerte noch nie höher.

Das größte Wachstum zeigte sich in den sogenannten Schwellenländern – allen voran China. Asien, Osteuropa und Lateinamerika vereinten rund 40 Prozent des globalen Vermögenszuwachses auf sich. Allerdings lassen sich etwa 30 Prozent dieses Wachstums auf Entwicklungen im Reich der Mitte zurückführen.

Wachstum in allen Vermögensbereichen

Für ihre Untersuchung betrachtete die Erhebung Bareinlagen, Wertpapiere und Versicherungen bzw. Pensionsfonds. Trotz der aktuellen Nullzins-Phase erfreuten sich Bankeinlagen weiterhin großer Beliebtheit: Mehr als 60 Prozent der frischen Kapital-Mittelzuflüsse wurde 2016 auf Bankkonten transferiert. Trotz der ausbleibenden Rendite parkten vor allem Europäer und Japaner ihr Geld bei der Bank.

Generell scheint man in Europa eher zum Sparen zu tendieren, während Investoren in Nordamerika ihr Kapital vor allem in Wertpapieren anlegen. Das zahlte sich aus: Von allen Anlageformen wiesen Wertpapiere mit einer Wertsteigerung von 8,7 Prozent das größte Plus auf.

Auch Versicherungen und Pensionen erwiesen sich im Jahr 2016 als renditestarke Investitionen. Vor allem Anleger in den USA und in Großbritannien profitierten von der positiven Entwicklung. Ganze 45 Prozent der weltweit vorhandenen Spargelder wurden in diesem Bereich angelegt.

Mehr Schulden

Neben dem Kapitalvermögen wuchsen aber auch die Schulden. Diese kletterten im Jahr 2016 um 5,5 Prozent nach Oben und erreichten damit den höchsten Stand seit neun Jahren. Die weltweite Quote, die den Schuldenstand aufzeigt, erhöhte sich um ein Prozent auf insgesamt 64,6 Prozentpunkte.

In Gesamteuropa sowie den USA stiegen die Privatschulden nur leicht. Anders in Asien: Lag der Verschuldungsgrad 2006 noch bei 7 Prozent, so stieg er 2016 auf ganze 17 Prozent. Von dieser Entwicklung ausgenommen war im asiatischen Raum allein Japan.

Den vollständigen Allianz Global Wealth Report 2017 finden Sie hier.

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