Die Zukunft des Bankings?

Erwünschte Kooperation

Vor einiger Zeit wurde publik, dass die Schweizer Großbank UBS eine Kooperation mit Amazon plant: Zusammen mit Amazons Sprachassistenten Alexa soll ein Service entwickelt werden, der Bankkunden Finanzdienstleistungen per Sprachbefehl bietet (Weiterlesen). Eine Testgruppe konnte das neue Angebot nun drei Monate testen. Unter dem Motto Ask UBS war es so möglich, Kontoinformationen abzufragen und Finanz-News zu erhalten. Laut UBS-Projektführer Matthias Koller seien die ersten Test aussichtsvoll. Geldgeschäfte sollen allerdings nicht per Sprachbefehl getätigt werden können: Den Untersuchungsteilnehmern habe hier die optische Komponente gefehlt, welche ihnen das Gefühl von Sicherheit biete.

Dennoch wird die Digitalisierung im Wealth Management für große Banken immer wichtiger. Auch die Credit Suisse zeigte kürzlich Interesse an einer Kooperation mit globalen Tech-Riesen. Potentiale seinen in diesem Bereich durchaus vorhanden, wie Experten meinen. Laut dem aktuellen World Wealth Report von Capgemini erwägen 56 Prozent der weltweiten Millionäre eine Geldanlage bei großen Technologiefirmen, sollten diese entsprechende Services zukünftig anbieten. Das Vertrauen der Kunden ist also nicht gering – wovon schlussendlich auch die Banken profitieren wollen.

Gehaltsfragen

Es ist weitläufig bekannt, dass Frauen tendenziell weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen – bei gleichen Fähigkeiten und gleicher Arbeitsleistung. Durchschnittlich ist das Gehalt von Frauen in Deutschland um 21 Prozent niedriger als das von Männern. Allerdings trifft diese sogenannte Gender Pay Gap nicht auf alle Branchen zu, in manchen Fällen dreht sich die Situation sogar zugunsten der Frauen. Managerinnen etwa, die es in die Vorstände großer DAX-notierter Unternehmen geschafft haben, erhalten seit letztem Jahr 5 Prozent mehr Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Zu diesem Schluss kam eine kürzlich veröffentlichte Studie des Unternehmensberaters EY.

Im Untersuchungszeitraum von 2013 bis 2016 zeigten sich laut EY deutliche Verschiebungen. 2013 verdienten Männer in Vorständen noch 10 Prozent mehr als Frauen in derselben Position – dies habe sich nun geändert. Auch die Anzahl der Frauen in DAX-Vorständen habe sich leicht erhöht. Dennoch gäbe es weiterhin keine weiblichen Vorstandsvorsitzenden in entsprechenden Konzernen. Auch würden solche Positionen laut EY signifikant besser vergütet als reguläre Vorstandsposten.

Krypto-Geld – Ja oder Nein?

Erst kürzlich ließ die Regierung in China zwei große inländische Börsen für Krypto-Währungen schließen, wodurch der Handel mit Bitcoin und Co. im Reich der Mitte faktisch zum Erliegen kam. Einen ähnlichen Weg scheint nun auch Südkorea zu gehen: Dort wurde nun das sogenannte Initial Coin Offering verboten. Bei Initial Coin Offerings handelt es sich um eine Investmentart, bei der Cyber-Währung im Markt etabliert werden.

Während also einige Länder im asiatischen Raum den digitalen Währungen dem Kampf angesagt haben, gehen andere den entgegengesetzten Weg. Japan etwa treibt den Handel mit Krypto-Geld bewusst voran. In dem Inselstaat wurden kürzlich elf neue Cyber-Börsen eröffnet. Gleichzeitig sollen Krypto-Währungen als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt werden. Japan erhofft sich durch diesen Schritt wirtschaftliche Vorteile.

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