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Mehr Millionäre

Hybride Geschäftsmodelle sind beliebt

Bei High Net Worth Individuals (HNWI) handelt es sich um besonders vermögende Personen, die über einen Geldbesitz von mindestens einer Million US-Dollar verfügen. Die Zahl eben dieser Personen ist laut dem aktuellen World Wealth Report der Beratungsfirma Capgemini global gestiegen. Verglichen wurden die Jahre 2015 und 2016. Dabei zeigte sich, dass die Anzahl der HNWI um 7,5 Prozent nach oben kletterte. Mit Blick auf die Bundesrepublik ergeben sich laut der Studie ähnliche Werte: Hier gab es im Untersuchungszeitraum ganze 7 Prozent mehr Millionäre, was etwa 81.000 Individuen entspricht. Das stärkste Wachstum in diesem Bereich verzeichnete Russland: Sowohl die HNWI-Dichte als auch die Höhe des Vermögens wuchsen um ca. 20 Prozent.

Von ihrer persönlichen Vermögensverwaltung erwarten sich HNWI dabei zusehends hybride Geschäftsmodelle: Einerseits weiß man dabei die persönliche Beratung bei der Planung einer Vermögens- und Anlagestrategie zu schätzen. Im späteren Verlauf greifen die Kunden andererseits aber vermehrt auf digitale Angebote zurück, um die Entwicklung ihrer Investmentstrategie online zu verfolgen. Dabei haben sie in der Regel weiterhin die Möglichkeit, ihren Vermögensverwalter jederzeit persönlich zu kontaktieren.

Verluste in Milliardenhöhe

Wie die EU-Kommission in Brüssel mitteilte, entgehen den Mitgliedsländern der Europäischen Union jährlich mehrere Milliarden an Mehrwertsteuereinnahmen. Insgesamt lagen die Einnahmen 2015 fast 13 Prozent hinter den Erwartungen – dies entspricht über 150 Milliarden Euro. Die Gründe für die Steuerlücke sind vielfältig: Zahlungsverzögerungen, Verwaltungsschwierigkeiten und Insolvenzen können zur Nicht-Einnahme führen. Doch auch gezielte Hinterziehungen und bewusster Betrug verursachen die Ausfälle. Schon in den vergangenen Jahren ging den EU-Ländern ähnlich viel Steuergeld durch die Netze. Ein Trostpflaster könnte die Tatsache sein, dass sich der Verlust im Vergleich zum Jahr 2014 um immerhin fast 9 Milliarden Euro reduzieren ließ.

Dennoch wurden 2015 in Deutschland rund 10 Prozent weniger Mehrwertsteuern als erwartet eingenommen: Das entspricht knapp 22 Milliarden Euro. Mit ihren Steuerverlusten bewegt sich die Bundesrepublik damit im Mittelfeld. Negativ-Spitzenreiter Italien hingegen entgingen Steuern in Höhe von 35 Milliarden Euro, also rund 26 Prozent.

Gute Stimmung

Das Marktforschungsinstitut GfK in Nürnberg stellte heute seine Prognosen für das deutsche Konsumklima im Oktober vor. Laut GfK ist die Stimmung der Konsumenten in der Bundesrepublik weiterhin optimistisch, ein Großteil sieht positiv in die nähere Zukunft. Man gehe weiterhin von einem konjunkturellen Wachstum aus und vertraue auch auf kommende Lohnsteigerungen. Auch die Kauflaune der Deutschen scheint weiter anzuhalten, diversen Schlagzeilen aus den Bereichen Wirtschaft und Politik zum Trotz. Die Verbraucher scheinen in großen Teilen immer noch auf Beständigkeit zu bauen.

Im Vergleich zur September-Prognose geht der Trend jedoch minimal zurück: Das Konsumklima soll laut GfK um 0,1 Zählerpunkte sinken und damit auf einem Wert von 10,8 landen. Nichtsdestotrotz bleiben die errechneten Zahlen hoch und geben nach Meinung des Marktforschungsinstituts ein "klares Indiz für die anhaltend gute Konjunkturstimmung".

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