Anreize für Gründer

Tech-Fonds will Start-Ups fördern

Wer sich dazu entschließt, ein eigenes Unternehmen zu gründen, sieht sich vielen Chancen, aber auch Risiken gegenüber. Zum einen locken unternehmerische Freiheit und die Möglichkeit, mit einer innovativen Idee langfristigen Erfolg zu haben – persönlich wie beruflich. Zum anderen stellt sich aber auch die Frage der konkreten Umsetzung, speziell der Finanzierung. Im Bereich der Technologie versucht hier der High-Tech Gründerfonds (HTGF) Abhilfe zu schaffen. Der Fonds, zu dessen Investoren sowohl private Wirtschaftsunternehmen als auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zählen, will junge deutsche Tech-Firmen unterstützen. Zurzeit hält der Fonds ein Volumen von 250 Millionen Euro – und könnte gar auf 310 Millionen Euro anwachsen.

Dadurch wird die Gründung eines Start-Ups zwar attraktiver – potentielle Jungunternehmer in Deutschland scheinen aber dennoch vorsichtig zu sein. Tatsächlich ging die Zahl der Firmen-Neugründungen in der ersten Hälfte dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht zurück. Nach Daten des Statistischen Bundesamtes wurden bis Juni 2017 rund 365.000 neue Unternehmen angemeldet, was einem Rückgang von 1,6 Prozent entspricht. Gleichzeitig beantragten aber auch weniger Firmen Insolvenz als noch im Jahr 2016. In konkreten Zahlen waren es 54.000 Betriebe.

Vermögensverwaltung heute und morgen

Kürzlich veröffentlichten die Schweizer Großbank UBS und das Branchenportal Campden Wealth einen Bericht über Gegenwart und Zukunft von Family Offices. Die bereitgestellten Daten lieferten beispielsweise Information über Anlageformen und Rendite des investierten Kapitals (Weiterlesen). Da im letzten Jahr ein deutliches Anlageplus erzielt werden konnte, bleiben Family Offices für vermögende Familien somit weiterhin attraktiv. Klassischerweise ist die Zusammenarbeit zwischen dem Vermögensverwalter und den Familienmitgliedern sehr eng: Vor allem bei sogenannten Single Family Offices werden ausschließlich die Geschäfte einer einzigen Familie betreut. In der Regel liegt hier das Investmentkapital bei mindestens 100 Millionen US-Dollar. Entsprechend hoch ist in solchen Fällen auch die Vergütung des Vermögensverwalters. Laut dem Report von UBS und Campden Wealth sind die Gehälter 2017 zum Teil um 10 Prozent gestiegen. Der Geschäftsführer eines Family Office erhielt damit ein durchschnittliches Jahresgehalt von 367.000 US-Dollar.

Die Schweiz gilt zurzeit als Hochburg der Family Offices. Vermögensverwaltung und Private Banking werden hier traditionell groß geschrieben. Dennoch sieht sich auch die Schweizer Branche Umstrukturierungen gegenüber: Veränderte Rahmenbedingungen und neues Kundenverhalten erhöhen den Druck auf die Vermögensverwalter. Branchenbeobachter raten daher zu mehr Transparenz und wettbewerbsfähigeren Preisen – bei großen wie kleinen Vermögen. Auch sei es laut Experten wichtig, Angebote und Dienstleistungen stärker zu personalisieren und damit individuell auf den Kunden anzupassen.

Schulden der öffentlichen Hand sinken

Laut neuesten Erhebungen des Statistischen Bundesamts konnte die Schuldenlast der Bundesrepublik im ersten Halbjahr 2017 um fast drei Prozent reduziert werden. Dies entspricht einer Summe von knapp 60 Milliarden Euro. Die Gesamtschulden des Fiskus standen damit in der ersten Hälfte dieses Jahres bei 1,98 Billionen Euro.

Dabei waren sowohl der Bund, als auch Länder und Kommunen dazu in der Lage, Schulden abzubauen. Auf Bundesebene sank die Schuldenlast um 42 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was 3,3 Prozent entspricht. Die Länder tilgten 2,4 Prozent ihrer Schulden, also fast 15 Milliarden Euro. Auf Gemeindeebene waren es immerhin 1,8 Prozent – und damit rund 2,6 Milliarden Euro. Bereits im ersten Quartal 2017 waren die Gesamtschulden der öffentlichen Hand unter die Zwei-Billionen-Marke gesunden.

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