Wer erbt wie viel?

Eine Million Erben

Das Erbvolumen hat in den letzten Jahren zugenommen – und auch die Zahl der angetretenen Erbschaften wird größer. Zurzeit erben jährlich über eine Millionen Menschen in Deutschland, wie neue Hochrechnungen zeigen. Der durchschnittliche Erbe ist zwischen 40 und 65 Jahren alt und erhält im Schnitt 100.000 Euro. Wie sich zeigte, wird ein großer Teil des Kapitals in Form von Immobilien vererbt. Für viele Deutsche scheint dies immer noch eine der beliebtesten Investitionsformen zu sein – vor allem, da sie in den Augen der Anleger relative Sicherheit bietet.

Die Mehrheit der Erb-Begünstigten dürfte das geerbte Geld als zusätzliches monetäres Polster verstehen, das zwar größeren finanziellen Spielraum ermöglicht, jedoch das tägliche Leben nicht grundsätzlich verändert. Besonders große Summen vererben hingegen die reichsten 10 Prozent der Bevölkerung: Insgesamt vereinen diese Personen 70 Prozent des Vermögens der Deutschen auf sich. Das entspricht zurzeit 6 Billionen Euro. Wer einen Betrag von mehr als 10 Millionen Euro erbt, profitiert zudem vom aktuellen Steuerrecht: Die Erbschaftsteuer beträgt in diesen Fällen durchschnittlich 1 Prozent. Bei kleineren vererbten Summen liegt der Steuerbetrag zwischen 7 Prozent und 50 Prozent. Verschiedene Faktoren kommen hier zum Tragen, unter anderem das Verwandtschaftsverhältnis der Erb-Parteien.

Gehalt und Abgaben

Wer auch ohne Erbe ein eigenes Vermögen aufbauen will, der sucht in der Regel nach einer gut bezahlten Arbeit. Da die Konkurrenz je nach Branche aber sehr groß sein kann, wollen Bewerber eine möglichst gute Ausgangsposition. Manche fragen sich nach dem Master-Studium daher, ob sich eine anschließende Promotion lohnt. Für wen der Doktortitel einen Vorteil bringt, ermittelte nun eine neue Studie. Demnach kann der Doktorgrad vor allem in den Bereichen Jura, Naturwissenschaft und Ingenieurwesen hilfreich sein. Das Einstiegsgehalt ist zwischen 12.000 Euro und 33.000 höher als bei Kollegen mit Master-Abschluss. In den Geistes- und Wirtschaftswissenschaften ist der Gehaltsunterschied hingegen kleiner: Er schwankt zwischen 5.000 Euro und 6.000 Euro.

Juristen mit Doktortitel haben im Schnitt ein Einstiegsgehalt von 80.000 Euro – und zählen damit zu den Gutverdienern. Auf eben jene Bevölkerungsgruppe kommen ab dem Jahr 2018 mitunter höhere Sozialabgaben zu. Bisher musste man bis zu einem Brutto-Monatsgehalt von 6.350 Euro (West-Deutschland) einen Beitrag zur gesetzlichen Renten- und Arbeitslosenversicherung zahlen. Dieser steigt nun auf 6.500 Euro. Im Osten liegt die Grenze zukünftig bei 5.800 Euro. Ähnliche Erhöhungen der Bemessungsgrenze soll es ab 2018 auch für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung geben.

Wachstum im Einzelhandel

Der Internet-Handel boomt: Immer mehr Verbraucher ziehen es vor, Waren mit einem Mausklick zu bestellen und sich bequem nach Hause liefern zu lassen. Der Branchenverband des Einzelhandels (HDE) hat seine Wachstumsprognosen für das Jahr 2017 daher nach oben korrigiert. Ging man zunächst von einem Zwei-Prozent-Plus aus, so liegt der Wert nun bei drei Prozent – das entspricht einem Umsatz von über 500 Milliarden Euro. Schon 2016 konnte der Einzelhandel ein Wachstum von rund drei Prozent verzeichnen.

Als Grund für die Kauflust der Deutschen werden gestiegene Löhne und die aktuell hohe Erwerbstätigkeit genannt. Auch die gute Konjunktur dürfte laut Branchenbeobachtern hier ein Faktor sein.

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