Wert und Gewinn

Banken im Vergleich

Kürzlich veröffentlichte Zahlen zeigen, wie viel Rendite die einzelnen Banken in Deutschland 2016 erwirtschaften konnten. Während sich deutsche Großbanken mit einer vergleichsweise geringen Eigenkapitalrendite von 2,5 Prozent begnügen mussten, schnitten vor allem Genossenschaftsbanken und Sparkassen gut ab. Volksbanken und Raiffeisenbanken erzielten eine Rendite von 8,4 Prozent, Sparkassen lagen bei 7,4 Prozent. Damit konnten die kleinen Geldinstitute trotz der aktuellen Niedrigzinsphase eine erstaunlich positive Bilanz erwirtschaften. Der Durchschnittswert bei der Rendite betrug letztes Jahr 4,3 Prozent.

Unter den Banken der Bundesrepublik existiert es also ein permanentes Ranking, in diesem Fall mit Blick auf die Eigenkapitalrendite. Doch auch international versucht man, Wirtschaftlichkeit und Wert von Privatbanken zu ermitteln und einander gegenüberzustellen. Hierbei hilft die sogenannte Marktkapitalisierung, durch die sich der Wert einer Bank bestimmen lässt. Das größte deutsche Geldinstitut, die Deutsche Bank, rangiert hier aktuell auf Rang 59. Auf den forderen Plätzen hingegen tummeln sich vor allem US-amerikanische und chinesische Banken: JP Morgan, die ICBC und die Bank of America.

Das Potential der Blockchain

Bitcoin, Ethereum und ähnliche Krypto-Währungen arbeiten mit der sogenannten Blockchain-Technologie. Dieses neue Verfahren der Datenübermittlung bietet eine hohe Verschlüsselung und einen bisher unbekannten Sicherheitsstandard. Das Potential haben inzwischen auch etablierte Finanzinstitute und große Banken erkannt. Die Deutsche Bundesbank etwa beschäftigte sich intensiv mit der Blockchain-Technologie und stellte die Ergebnisse nun vor. In ihrem Monatsbericht wollte sie wissen, welchen Einfluss die neue Technologie auf den Wertpapierhandel und den Zahlungsverkehr haben könnte. Vor allem in Bezug auf Wertpapiere sieht die Zentralbank Vorteile: Bestimmte Prozesse könnten effizienter gestaltet und Informationsketten verkürzt werden. Komplexe Transaktionen müssten dann nicht mehr separat behandelt werden, sondern würden in einer einzigen Blockchain zusammengefasst.

Beim Zahlungsverkehr erkennt die Bundesbank aber weniger Potential. Für Zahlungen innerhalb des Euro-Räums biete das neue Verfahren bisher keinen Mehrwert. Bei Geldgeschäften im Nicht-EU-Ausland könnte die Blockchain aber Vorteile bringen.

Die Technik überlisten

Die animierte Serie South Park gilt seit zwanzig Jahren als Garant für beißende Gegenwartssatire im US-Fernsehen. Seit ihrer Erstausstrahlung im Jahr 1997 hat die Show immer wieder aktuelle Themen aufgegriffen und mit ihrem vulgären Humor auf die Schippe genommen. In der kürzlich ausgestrahlten ersten Folge der 21. Staffel legt sich eine der Cartoon-Figuren mehrere Sprachroboter nach dem Vorbild von Amazon Echo und Google Home zu. Diese füttert der Charakter mit allerlei absurden Sprachbefehlen – so bestellt er beispielsweise Big hairy balls oder Titty chips bei Amazon. Die Produkte existieren nicht wirklich, sondern sollen vor allem lustig klingen.

Zuschauer allerdings, die die Folge auf ihrem Fernseher schauten und tatsächlich einen Sprach-Bot wie Amazon Echo oder Google Home daheim installiert hatten, erlebten eine Überraschung: Der hauseigene Sprachcomputer reagierte auf die Stimmen aus dem Fernseher und setzte eben jene absurden Produkte – Big hairy balls und Titty chips – auf die persönliche Wunschliste des Zuschauers. Die Cartoon-Serie trickste so die Sprach-Bots unzähliger Nutzer aus und zeigte auf, dass die zugrunde liegende Technik immer noch fehleranfällig ist.

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